| OANAs |
| Christoph / November 04 | Dagi / email / November 04 | Alexander / Oktober 04 |
| Meine Geschichte geht in
Richtung Gedankenübertragung: Als mein Sohn etwa
1 1/2 Jahre alt war, geschah etwas Merkwürdiges, als ich
ihn morgens anzog. Ich summte ein (an sich blödsinniges)
Kinderlied vor mich hin, das ich noch aus Schulzeiten
kannte. Es war etwas ordinär und ging so: .
. Da fällt
mir noch etwas anderes ein: . |
Beginn eines neuen Lebens Nach 25 Jahren Ehe und
Familienbetrieb trennte ich mich und zog ich vor 5
Monaten in eine eigene Wohnung. Meine zwei Söhne und
mein Mann baten mich, in der Firma trotzdem weiter zu
arbeiten. Seit 2 Monaten habe ich ein Rückenleiden mit
eingeklemmtem Ischiasnerv und bin arbeitsunfähig. Mein
Körper zwang mich also zur Ruhe, um über die notwendige
endgültige Trennung und meinen weiteren Lebensweg
nachzudenken. In einem Traum vor wenigen Tagen wurde mir
meine Handtasche gestohlen mit allen Papieren, Geld und
Schlüsseln. Mir waren die Haare ausgefallen und ich ging
barfuß. Als die Verzweiflung am größten war, bot mir
eine unbekannte ältere Frau an, mich zu ihr zu setzen.
Es war ein offenes "Auto" mit zwei Sitzen. Sie
fuhr mit mir ein Stück des Weges und es ging gut voran,
bis wir vor einem Tor ankamen, an welchem eine jüngere
Frau stand. Ich fragte, ob ich hier meinen Schlüssel
für meine Wohnung wieder finden würde, aber die ältere
unbekannte Frau sagte zu mir, daß sie mich nicht weiter
mitnehmen könne und ich alleine weitergehen müßte. Ich
ging dann barfuß weiter und fragte in einer Gruppe von
Frauen nach dem Weg. Diese wunderten sich, daß ich die
Wegbeschreibung nicht gleich begriff. Als ich dann weiter
ging, kam mir die Umgebung ganz bekannt vor und ich
lachte über mich, weil mein Ziel doch so nah war. |
Meine Verwandlung Vor einigen Jahren
bin ich in eine neue Wohnung eingezogen. Ich habe sehr
viel Zeit mit dem Suchen verbracht, und dabei alles
bedacht was man sich so denken kann, nur eines nicht so
richtig : die Wohnung liegt im vierten Stock. Bei meinem
Haus, es ist ein Altbau, bedeutet vierter Stock so viel
wie im Neubau fünfter, wenn nicht gar sechster. Ich
verwandle mich einfach in ein Pferd. Es ist nicht immer
dasselbe Pferd, je nach meiner Kondition, Tageszeit und
Laune ist es immer ein anderes.. Manchmal bin ich ein
Haflinger, ich trotte die Treppe stetig und mit der
Gutmütigkeit eines Kaltbluts empor. An einem anderen Tag
werde ich zu einem Schimmel, von der Steigung der Treppe
geschwächt, gehe ich mürrisch die Stufen empor. Aber
dann gibt es auch Tage, da stürme ich als schwarzer
Araberhengst hinauf. Oben angekommen ist mein schwarzes
Fell klatschnass und ich stelle mit einem Schwung meines
Halses fest, dass ich einen Absatz zu hoch gelaufen bin. Dem Tag, da ich mich zu einem Esel verwandle, will ich noch gar nicht entgegensehen. |
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