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OANAs Es gibt Ereignisse, die uns verblüffen... Sammlung von Synchronizitäten, sonderbaren Zufällen, Unerklärlichem, gerade Entdecktem, spontanen Gedanken, Gedichten, Geschichten und anderen Merkwürdigkeiten...
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Christoph / November 04 Dagi / email / November 04 Alexander / Oktober 04
Meine Geschichte geht in Richtung Gedankenübertragung:

Als mein Sohn etwa 1 1/2 Jahre alt war, geschah etwas Merkwürdiges, als ich ihn morgens anzog. Ich summte ein (an sich blödsinniges) Kinderlied vor mich hin, das ich noch aus Schulzeiten kannte. Es war etwas ordinär und ging so:
"Nuff nuff nuff, wir fahren in den Zoo.
Dort sehen wir den Schimmel, der zeigt uns seine Mähne.." (Man singt quasi etwas Anständiges, aber durch den schiefen Reim wird man dazu gebracht, am Zeilenende an "Puff" usw. zu denken.)
Ich bin mir 100%ig sicher, dass ich nicht laut gesungen habe, und ich habe das Lied auch sonst nie gesummt, schon gar nicht vor meinem Sohn.
Jedenfalls sang ich an diesem Morgen vor mich hin: "Nuff nuff nuff, wir fahren in den -" (an dieser Stelle brach ich ab.) Da setzte mein Sohn ein und sagte: "Zoo".
Das fand ich echt merkwürdig. Ich nehme an, dass sich meine Gedanken irgendwie auf ihn übertragen haben.

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Da fällt mir noch etwas anderes ein:
Früher, als wir noch keine Kinder hatten, konnte ich im Bett beim Aufwachen am Sonntagmorgen immer deutlich spüren, wenn mich meine Frau anschaute. Obwohl ich mich meist weggedreht hatte. Ich fühlte ihren Blick auf meinem Rücken. Das Gefühl war so deutlich, dass ich davon sogar aufwachte..

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Beginn eines neuen Lebens

Nach 25 Jahren Ehe und Familienbetrieb trennte ich mich und zog ich vor 5 Monaten in eine eigene Wohnung. Meine zwei Söhne und mein Mann baten mich, in der Firma trotzdem weiter zu arbeiten. Seit 2 Monaten habe ich ein Rückenleiden mit eingeklemmtem Ischiasnerv und bin arbeitsunfähig. Mein Körper zwang mich also zur Ruhe, um über die notwendige endgültige Trennung und meinen weiteren Lebensweg nachzudenken. In einem Traum vor wenigen Tagen wurde mir meine Handtasche gestohlen mit allen Papieren, Geld und Schlüsseln. Mir waren die Haare ausgefallen und ich ging barfuß. Als die Verzweiflung am größten war, bot mir eine unbekannte ältere Frau an, mich zu ihr zu setzen. Es war ein offenes "Auto" mit zwei Sitzen. Sie fuhr mit mir ein Stück des Weges und es ging gut voran, bis wir vor einem Tor ankamen, an welchem eine jüngere Frau stand. Ich fragte, ob ich hier meinen Schlüssel für meine Wohnung wieder finden würde, aber die ältere unbekannte Frau sagte zu mir, daß sie mich nicht weiter mitnehmen könne und ich alleine weitergehen müßte. Ich ging dann barfuß weiter und fragte in einer Gruppe von Frauen nach dem Weg. Diese wunderten sich, daß ich die Wegbeschreibung nicht gleich begriff. Als ich dann weiter ging, kam mir die Umgebung ganz bekannt vor und ich lachte über mich, weil mein Ziel doch so nah war.

Dieser Traum spiegelt meine momentane Situation wider. Ich glaube, daß die unbekannte ältere Frau die "Große Mutter" war, die mich zwar ein Stück meines neuen Weges begleitet hat, aber den Rest muß ich nun allein gehen.
Ich bin gerade dabei, meine Krankheit zu nutzen, um Bilanz zu ziehen, falsche Denk- und Verhaltensmuster aufzudecken und meine innere Mitte wieder zu finden, um für meinen neuen Lebensweg gefestigt zu sein.

Mein neues Leben wird mit mir, mit meinen Gefühlen und Weltansichten im Einklang sein.
Das ist mein Ziel und darauf freue ich mich.

Meine Verwandlung

Vor einigen Jahren bin ich in eine neue Wohnung eingezogen. Ich habe sehr viel Zeit mit dem Suchen verbracht, und dabei alles bedacht was man sich so denken kann, nur eines nicht so richtig : die Wohnung liegt im vierten Stock. Bei meinem Haus, es ist ein Altbau, bedeutet vierter Stock so viel wie im Neubau fünfter, wenn nicht gar sechster.

In den ersten Jahren überwand ich die Höhe noch mit der Lässigkeit eines Jungverliebten. Heute, nachdem mir bei jeder Stufe klar ist, wie hoch ich noch steigen muss, hatte ich eine Idee. Bis zum zweiten Stock gehe ich es an wie jeder normale Mensch, aber ab dem dritten Absatz - meine Treppe ist eine dreiläufige, d.h. es gibt in jedem Stock zwei Absätze - muss ich etwas unternehmen:

Ich verwandle mich einfach in ein Pferd. Es ist nicht immer dasselbe Pferd, je nach meiner Kondition, Tageszeit und Laune ist es immer ein anderes.. Manchmal bin ich ein Haflinger, ich trotte die Treppe stetig und mit der Gutmütigkeit eines Kaltbluts empor. An einem anderen Tag werde ich zu einem Schimmel, von der Steigung der Treppe geschwächt, gehe ich mürrisch die Stufen empor. Aber dann gibt es auch Tage, da stürme ich als schwarzer Araberhengst hinauf. Oben angekommen ist mein schwarzes Fell klatschnass und ich stelle mit einem Schwung meines Halses fest, dass ich einen Absatz zu hoch gelaufen bin.
Dann gab es auch schon die Tage, da bin ich wie ein junges Fohlen mit zittrigen Knien. Ich wackle die Treppe hinauf und schaue ängstlich das Treppenauge hinunter, man kann bequem von oben ganz hinunterfallen, wenn einen die Kraft verlassen würde.
Es gibt auch noch Tage, da trotte ich wie dieses Kriegspferd aus meinem Kinderbuch, das schon halb erblindet ist und sein Gnadenbrot bekommt, treu dienend Absatz um Absatz empor.

Dem Tag, da ich mich zu einem Esel verwandle, will ich noch gar nicht entgegensehen.

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