Oanas Sammlung unerklärlicher Ereignisse

Oanas Sammlung merkwürdiger Geschichten ---> Macht alle mit - dann bleibt es spannend!


Nicole / Oktober 04
Meine Eltern haben mir schon als kleines Kind erzählt, dass ich wohl ein Gespür für merkwürdige Dinge haben muss.
Schon vom Tag meiner Geburt an habe ich immer geschrien, wenn mich mein krebskranker Opa hochnahm. Nachts habe ich immer durchgeschlafen. Doch in der Nacht, als mein Opa starb, war ich wach und nicht zu beruhigen. Da war ich ein halbes Jahr alt.

Jahre später - Tage bevor meine Ur-Oma starb - fühlte ich mich schlapp und unwohl.

Als 12jährige wollte ich mit meinen Freunden Gläserrücken spielen. Wir räumten exta den Keller ganz gemütlich ein. Nachdem wir die Tür verschlossen und die Kerzen in der richtigen Position angebracht hatten, reichten wir uns die Hände um anzufangen. In diesem Moment krachte es fürchterlich. Mir war sowieso nicht wohl bei der Sache gewesen, also stand ich auf und verließ den Raum. Im Erdgeschoss angekommen sah ich, dass der Hund meiner Freundin den Lärm verursacht hatte. Als wieder zurück wollte, ging die Tür vom Keller nicht mehr auf. Die anderen waren eingesperrt, bis der Vater der Freundin nach Hause kam und die Tür eingetreten hat.

Auch bei kleinen Dingen hab ich seltsame Wahrnehmungskraft. Dass ich zum Beispiel Dinge vorausahne oder mich mit meiner Schwester unterhalte, ohne zu sprechen.

Als mein Freund krank war, hab ich das Zittern bekommen und konnte die ganze Nacht nicht schlafen.

Ein drittes Mal hat sie etwas am Computer gemacht und er hat plötzlich H!H!H! ausgedruckt, was ihrer Meinung nach soviel bedeuet wie hahaha...
Diana / Oktober 04
Es liegt schon einige Jahre zurück und ich war zu der Zeit noch verheiratet, jedoch lief es nicht besonders gut in unsere Ehe.
Ich hatte immer wieder den selben Traum, zwar nicht jede Nacht, aber er kam sehr häufig vor:

Wir (meine Freunde und mein Mann) sind in einem Raum, alle lachen nur ich nicht. Ich sehe eine Frau deren Gesicht ich aber nicht erkennen kann, oder sie ist mir einfach fremd. Sie lacht und tanzt mit meinem Mann und ich schaue nur zu. Bin sehr traurig und wache dann auf.

Einige Monate später, nachdem ich dies doch sehr häufig träumte und auch meinem Mann davon erzählte - (was er aber als Spinnerei abtat) - da passierte es:
Mein Mann trennte sich von mir, er sagte, es klappt einfach nicht mehr. Für mich brach eine Welt zusammen. Von anderen Bekannten erfuhr ich, dass er schon lange eine Affäre hatte. Nur fanden die meisten nicht den Mut, es mir zu sagen. Da erinnerte ich mich an meinen Traum. Monate später kam er reumutig zurück, wir versuchten es noch mal, aber es ging von mir aus nicht mehr.

Jetzt bin ich geschieden, träume diesen Traum nicht mehr. Und könnte mich eigentlich nur ärgern, dass ich nicht früher auf mein eigenes Ich gehört habe, was sich in dem ausdrückte, was ich träume - dann hätte ich mir viel Kummer erspart.
Seitdem achte ich viel mehr auf meine Träume. Denn sie können Botschaften sein.
Uta / September 04
Es ist eigentlich nicht meine Geschichte sondern eher die von meiner Mutter.

Mein Opa ist vor 7 Jahren gestorben.
Wir waren 3 Monate vorher das letzte Mal bei ihm im Krankenhaus (ich muß dazu sagen, dass meine Großeltern 300 km von uns weg wohnen) und eigentlich ging es ihm schon wieder viel besser. Also nicht dass man nur dran gedacht hätte, dass er bald stirbt.

Als wir wieder nach Hause fuhren, sagte meine Ma ganz leise. "das war das letzte Mal das ich meinen Pa gesehen habe"
Ich habe sie angeschrien, wie sie sowas nur denken konnte.
Aber leider hatte sie recht!

Es war das letzte Mal, dass wir meinen Opa lebend gesehen haben!
Jutta / September 04
Eine freundin von mir hatte mal das gefühl vom teufel verfolgt zu werden. Ich weiss nicht mehr warum.
Jedenfalls ging sie einmal in die bücherei in ganz normaler kleidung, die leute haben normal gelesen. das einzig unnormale war, dass dort eine ca eine 15-köpfige gruippe von satanisten war, die meine freundin alle zur gleichen zeit anschauten, nur sie und obwohl sie normal gekleidet war. Alle auf einmal, obwohl die satanisten eigentlich keinen grund hatten sie anzustarren. gefragt warum sie es tun hat sie jedenfalls nicht, wobei mich die antwort sehr interessiert hätte. sie hat geglaubt dass der teufel hinter ihr her ist.

Ein anderes mal hat sie meditiert und hat plötzlich dunkle schatten über die wand huschen sehen und rote flammen und ein schwefelgeruch hat sich im zimmer ausgebreitet. sie glaubt, dass das alles nur ein specialeffect vom teufel ist, damit sie weiss, dass er es ist.

Ein drittes mal hat sie etwas am computer gemacht und er hat plötzlich H!H!H! ausgedruckt was ihrer meinung nach soviel bedeuet wie hahaha...
Nebula / September 04
Vor 7 1/2 Jahren hat sich folgendes bei mir ereignet:
Ich fühlte mich abends sehr schwer und müde... Ich stand vor meinen Büchern und habe gezielt das Buch "Leben nach dem Tod" aus dem Regal geholt. Mein Gedanke war nur: "Seltsam, ich habe das Buch nun schon seit Jahren, mal auf dem Flohmarkt gekauft ...*hmmmm*" Am nächsten Tag fühlte ich eine Schwere in mir, die nicht zu beschreiben ist. Ich rief meine Eltern an und bat sie, meine Tochter, damals 1 Jahr alt, abzuholen, da ich mich nicht gut fühlte. Etwas später kam mein Vater und fragte mich, was ich denn habe?! Ich konnte ihm nur sagen, dass ich unendliche Trauer fühle und das Gefühl habe, jeden Moment zusammenzubrechen. Ca. 2 Stunden später rief bei mir die Mutter meines Ex-Freundes und Vater meiner Tochter (wir sind im Bösen auseinandergegangen, er war seelisch sehr krank) an: "Er ist tot."

Ich hatte seinen Tod gespürt! Und erst zwei Monate später, nach Tagen und Stunden des "Nicht-Allein-Seins" hat er sich in einem Traum in Frieden von mir und unserer Tochter verabschiedet.... Ab diesem Zeitpunkt war ich allein.
Seit diesem Zeitpunkt habe ich keine Angst mehr vor dem Tode....
Petra / September 04
Diese Geschichte gehört zur Kategorie sonderbare Zufälle. Ich muß dazu sagen, daß ich 500 km von meinem Vater entfernt wohne.
Als meine Freundin voriges Jahr im Januar das erste mal bei mir zum Kaffee trinken war, klingelte das Telefon und mein Vater rief mich an. Er wollte nur mal fragen, wie es uns (meiner Familie und mir) so geht. Wir unterhielten uns ein paar Minuten und dann legten wir auf. Dann haben wir eine Woche nichts voneinander gehört.
Dann kam meine Freundin nach einer Woche wieder zum Kaffee trinken. Als wir mitten im Gespräch waren, klingelte das Telefon.
Es war mein Vater.
Wir unterhielten uns kurz und legten dann wieder auf.
Wieder hörte ich erst wieder von ihm, als meine Freundin mal wieder bei mir war.
Als sie dann ein paar Tage später bei mir war und das Telefon klingelte, sagte sie noch zu mir, daß es sicher mein Vater ist.
So war es dann auch.
Gestern war sie nach einem 2-wöchigen Urlaub wieder mal bei mir und was glaubt ihr, wer wieder zufällig angerufen hat ?
Genau... mein Vater....
Immer wenn meine Freundin bei mir ist, ruft mein Vater an, uns ist mittlerweile schon ganz anders zumute, denn wir haben keine Erklärung dafür.
Er weiß natürlich nie, dass meine Freundin da ist. Mittlerweile lege ich, wenn meine Freundin bei mir ist, das Telefon auf den Tisch, weil ich weiß, daß mein Vater anrufen wird...
Merkwürdig, oder ???
Jaydl / August 04
Ich habe einmal bei einer Freundin übernachtet und musste dort im Wohnzimmer schlafen, weil in ihren Zimmer kein Platz mehr war. Das Wohnzimmer befand sich direkt unter dem Dachboden, zu dem eine Treppe führte. Ich hatte es mir dort gemütlich gemacht und war auch bald eingeschlafen.
Irgendwann wachte ich dann aber von einem lauten Gepolter auf dem Dachboden auf. Es kam immer näher, bis es schliesslich auf der Treppe zu hören war. Dann plötzlich beim Näherkommen dieses Gepolters hörte ich diese Stimme, die mir erst wie ein Geflüster erschien, immer deutlicher. "Komm zu mir". Diese Frauenstimme wurde immer lauter und wiederholte sich ständig, so dass ich Angst bekam und mir einredete, dies sei nur ein Traum.

Ich schlief wieder ein und am nächsten Morgen fragte meine Freundin, ob etwas mit mir los sei. Ich erzählte ihr von meinem Erlebnis in der Nacht und hatte plötzlich den Drang sie zu fragten, ob auf dem Dachboden einmal etwas Schlimmes geschehen sei. Sie antwortete mir, man munkelt, dass sich in diesem Haus auf dem Dachboden vor einigen Jahren eine junge Frau erhängt hat.
Cosima / August 04
Meine Geschichte handelt weniger von Synchronizitaet als vielmehr von sensibler Wahrnehmung, von der Atmosphaere, die in Wohnraeumen herrscht. Ich bin mittlerweile aus eigener Erfahrung ueberzeugt, dass man vergangene Ereignisse in Gebaeuden "fuehlen" kann.

Nach meinem Studium arbeitete ich ehrenamtlich in einer sozialen Einrichtung. Das war ein Café, in dem sich sozial benachteiligte und traumatisierte Menschen zur Diskussion trafen und gemeinsame Aktionen planten. Ich kam durch einen "Zufall" dazu - mein Hausarzt sprach mich darauf an, was ich nach dem Studium machen will - ich wollte mich um die Oeffentlichkeitsarbeit kuemmern und die Arbeit des Vereins bewerben. Dieses Café befand sich nun in einem alten Haus, das architektonisch nach Grundsaetzen gestaltet war, die heute nicht mehr gelten. So gab es im
Erdgeschoss einen Unterschied der Estrichhoehe von mehr als einem halben Meter und dort, wo die Differenz am groessten war, gab es eine kleine Stufe, die in ein separates Hinterzimmer fuehrte. Dort wurden die PCs untergebracht, die dem Verein kurz vorher von einem Bureauunternehmen als Spende gegeben wurden.
Ich wollte mir den Computerraum ansehen, aber es passierte etwas Merkwuerdiges - ich konnte den Raum nicht betreten. Bevor ich ueberhaupt verstand, was los war, schnuerte mir ein direkt koerperliches Unbehagen die Kehle zu.
Ich hoerte mich fragen, ob die Heizung eingestellt sei. Widerstrebend betrat ich den Raum, hatte das sichere Gefuehl, dass ich mich nicht umdrehen duerfte, und verliess ihn fluchtartig.
Wieder vor der Schwelle stehend - all das ging sehr schnell, vielleicht in einer Minute - froestelte mich, aber nicht wie im Winter, sondern es war eine Art kuehle Feuchtigkeit wie bei einem Herbstregen, etwas, das in die Knochen steigt.
Ohne zu verstehen, weshalb ich so reagierte, fragte ich die Mitarbeiter des Vereins, weshalb sie sich nicht waermer anzoegen und wie sie so in diesem Raum arbeiten koennten. Keiner verstand, was ich meinte. Spaeter sagte mir der Vorsitzende, dass sich der fruehere Besitzer des Hauses in diesem Raum erschossen hat. Das entsprach der Wahrheit - er zeigte mir sogar die Notiz in der Regionalzeitung - und ich hatte auch bereits solche Geruechte gehoert, aber ich wusste nicht, wo das genau geschehen war.

Ich bin ueberzeugt, dass der subjektiv empfundene Temperaturabfall an diesem Ort ein Indiz dafuer ist, dass es dort war.
Petra / August 04
Ich lebte viele Jahre mit meiner heute 12 jährigen Tochter alleine. Wir wohnten in Leverkusen, meiner Heimatstadt. Im Januar 2000 konnte ich mir mein erstes Handy leisten. Ich kaufte mir ein billiges und wartete zu Hause auf die Freischaltung.

Ein paar Stunden später bekam ich eine SMS. Ich dachte mir, daß es ja gar nicht sein konnte, denn ich hatte noch niemandem meine neue Nummer gegeben. Ich schaute also nach und da war eine SMS von einer unbekannten Nummer. Der Inhalt drehte sich um Fußball. Da schrieb jemand : Was für eine Schlappe für Leverkusen, Bayern München ist Deutscher Meister, hurra !

Da ich aus Leverkusen bin, mußte ich diesem fremden Absender einfach zurück schreiben und meinen Fußball Club in Schutz nehmen.
Nach einigem Hin und Herschreiben wußte ich, daß diese SMS natürlich gar nicht für mich sein sollte, sondern für den Kumpel des (männlichen) Absenders. Er hatte einen Zahlendreher, hat die letzte Nummer falsch eingegeben und so landete die SMS bei mir. Ich erfuhr auch nach mehrmaligem Nachfragen, daß er Frank hieß und aus Weil am Rhein kam. Das ist mehr als 500 km von meiner Heimat entfernt.

Von dem Zeitpunkt an simsten wir uns jeden Tag, das ging über Monate so. Jeden Morgen wünschten wir uns einen guten Morgen und Abends eine gute Nacht. Irgendwann kam es zum ersten Zusammentreffen, er kam nach Leverkusen. Als ich ihn sah, hat es sofort Peng gemacht und wie er mir später sagte, bei ihm auch.

Er kam dann öfter zu mir, auch mit Überraschungsbesuchen und wir waren total verliebt.

Tja, um es kurz zu machen :
Wir sind inzwischen glücklich verheiratet und meine neue Heimat ist seit 3 Jahren Weil am Rhein...
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