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OANAs Es gibt Ereignisse, die uns verblüffen... Sammlung von Synchronizitäten, sonderbaren Zufällen, Unerklärlichem, gerade Entdecktem, spontanen Gedanken, Gedichten, Geschichten und anderen Merkwürdigkeiten...
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Jaydl / August 04 Cosima / August 04 ... Cosima
Ich habe einmal bei einer Freundin übernachtet und musste dort im Wohnzimmer schlafen, weil in ihren Zimmer kein Platz mehr war. Das Wohnzimmer befand sich direkt unter dem Dachboden, zu dem eine Treppe führte. Ich hatte es mir dort gemütlich gemacht und war auch bald eingeschlafen.
Irgendwann wachte ich dann aber von einem lauten Gepolter auf dem Dachboden auf. Es kam immer näher, bis es schliesslich auf der Treppe zu hören war. Dann plötzlich beim Näherkommen dieses Gepolters hörte ich diese Stimme, die mir erst wie ein Geflüster erschien, immer deutlicher. "Komm zu mir". Diese Frauenstimme wurde immer lauter und wiederholte sich ständig, so dass ich Angst bekam und mir einredete, dies sei nur ein Traum.

Ich schlief wieder ein und am nächsten Morgen fragte meine Freundin, ob etwas mit mir los sei. Ich erzählte ihr von meinem Erlebnis in der Nacht und hatte plötzlich den Drang sie zu fragten, ob auf dem Dachboden einmal etwas Schlimmes geschehen sei. Sie antwortete mir, man munkelt, dass sich in diesem Haus auf dem Dachboden vor einigen Jahren eine junge Frau erhängt hat.
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Meine Geschichte handelt weniger von Synchronizitaet als vielmehr von sensibler Wahrnehmung, von der Atmosphaere, die in Wohnraeumen herrscht. Ich bin mittlerweile aus eigener Erfahrung ueberzeugt, dass man vergangene Ereignisse in Gebaeuden "fuehlen" kann.

Nach meinem Studium arbeitete ich ehrenamtlich in einer sozialen Einrichtung. Das war ein Café, in dem sich sozial benachteiligte und traumatisierte Menschen zur Diskussion trafen und gemeinsame Aktionen planten. Ich kam durch einen "Zufall" dazu - mein Hausarzt sprach mich darauf an, was ich nach dem Studium machen will - ich wollte mich um die Oeffentlichkeitsarbeit kuemmern und die Arbeit des Vereins bewerben. Dieses Café befand sich nun in einem alten Haus, das architektonisch nach Grundsaetzen gestaltet war, die heute nicht mehr gelten. So gab es im
Erdgeschoss einen Unterschied der Estrichhoehe von mehr als einem halben Meter und dort, wo die Differenz am groessten war, gab es eine kleine Stufe, die in ein separates Hinterzimmer fuehrte. Dort wurden die PCs untergebracht, die dem Verein kurz vorher von einem Bureauunternehmen als Spende gegeben wurden.
Ich wollte mir den Computerraum ansehen, aber es passierte etwas Merkwuerdiges - ich konnte den Raum nicht betreten. Bevor ich ueberhaupt verstand, was los war, schnuerte mir ein direkt koerperliches Unbehagen die Kehle zu.

--> weiter mit Cosimas Geschichte

--> Fortsetzung von Cosimas Geschichte:

Ich hoerte mich fragen, ob die Heizung eingestellt sei. Widerstrebend betrat ich den Raum, hatte das sichere Gefuehl, dass ich mich nicht umdrehen duerfte, und verliess ihn fluchtartig.

Wieder vor der Schwelle stehend - all das ging sehr schnell, vielleicht in einer Minute - froestelte mich, aber nicht wie im Winter, sondern es war eine Art kuehle Feuchtigkeit wie bei einem Herbstregen, etwas, das in die Knochen steigt.

Ohne zu verstehen, weshalb ich so reagierte, fragte ich die Mitarbeiter des Vereins, weshalb sie sich nicht waermer anzoegen und wie sie so in diesem Raum arbeiten koennten. Keiner verstand, was ich meinte. Spaeter sagte mir der Vorsitzende, dass sich der fruehere Besitzer des Hauses in diesem Raum erschossen hat. Das entsprach der Wahrheit - er zeigte mir sogar die Notiz in der Regionalzeitung - und ich hatte auch bereits solche Geruechte gehoert, aber ich wusste nicht, wo das genau geschehen war.

Ich bin ueberzeugt, dass der subjektiv empfundene Temperaturabfall an diesem Ort ein Indiz dafuer ist, dass es dort war.

Petra / August 04 Vanessa / email / August 04 Alizee / August 04
Ich lebte viele Jahre mit meiner heute 12 jährigen Tochter alleine. Wir wohnten in Leverkusen, meiner Heimatstadt. Im Januar 2000 konnte ich mir mein erstes Handy leisten. Ich kaufte mir ein billiges und wartete zu Hause auf die Freischaltung.

Ein paar Stunden später bekam ich eine SMS. Ich dachte mir, daß es ja gar nicht sein konnte, denn ich hatte noch niemandem meine neue Nummer gegeben. Ich schaute also nach und da war eine SMS von einer unbekannten Nummer. Der Inhalt drehte sich um Fußball. Da schrieb jemand : Was für eine Schlappe für Leverkusen, Bayern München ist Deutscher Meister, hurra !

Da ich aus Leverkusen bin, mußte ich diesem fremden Absender einfach zurück schreiben und meinen Fußball Club in Schutz nehmen.
Nach einigem Hin und Herschreiben wußte ich, daß diese SMS natürlich gar nicht für mich sein sollte, sondern für den Kumpel des (männlichen) Absenders. Er hatte einen Zahlendreher, hat die letzte Nummer falsch eingegeben und so landete die SMS bei mir. Ich erfuhr auch nach mehrmaligem Nachfragen, daß er Frank hieß und aus Weil am Rhein kam. Das ist mehr als 500 km von meiner Heimat entfernt.

Von dem Zeitpunkt an simsten wir uns jeden Tag, das ging über Monate so. Jeden Morgen wünschten wir uns einen guten Morgen und Abends eine gute Nacht. Irgendwann kam es zum ersten Zusammentreffen, er kam nach Leverkusen. Als ich ihn sah, hat es sofort Peng gemacht und wie er mir später sagte, bei ihm auch.

Er kam dann öfter zu mir, auch mit Überraschungsbesuchen und wir waren total verliebt.

Tja, um es kurz zu machen :
Wir sind inzwischen glücklich verheiratet und meine neue Heimat ist seit 3 Jahren Weil am Rhein.....
Mir war schon seit langer Zeit bewusst, dass es dieses Phänomen gibt, aber ich wusste nicht, dass es einen Namen hat und dass es wirklich ausserhalb meiner Phantasie existiert.
Ich begann schon an mir selbst zu zweifeln.
Mir passieren solche Dinge ständig: Ich träume von zukünftigen Ereignissen und Orten, an die ich kommen werde. Dies waren aber immer bedeutungslose Dinge. Kleinigkeiten, aber dennoch beunruhigend.

Jedoch nicht annähernd so beunruhigend, wie die Dinge, die mir noch widerfahren. Wenn ich mir nicht immer wieder vor Augen halten würde, wie unwichtig und klein ich in diesem Universum bin, käme ich dazu zu behaupten, dass das Schicksal mit mir spielt. Wenn ich mich beispielsweise mit einer Thematik beschäftige, von der ich noch nie zuvor etwas gehört habe, jedoch nichts Aktuelles, spricht mich plötzlich jeder darauf an, ich sehe einen Bericht im Fernsehen, etc...
Genauso, wenn ich mich mit einem Thema beschäftigen "soll" - es verfolgt mich, sodass ich mich gezwungenermaßen damit auseinandersetzen muss.

Ich habe manchmal das starke Gefühl, dass Menschen nur aus einembetimmten Grund in mein Leben treten, um mich auf etwas hinzuweisen, oder von etwas abzuhalten und dann wieder verschwinden. Oft erkenne ich den Sinn einer Sache erst später, aber mir wäre schon oft Schlechtes widerfahren, wenn mich nicht eine Reihe seltsamer Umstände von einer Sache abgehalten hätten.
Jedesmal, wenn ich mit anderen Menschen, denen anscheinend ähnliches passiert, reden wollte, wurden wir unterbrochen und wenig später auseinander gerissen.

Ich würde mich also sehr freuen, wenn mir jemand antworten könnte.
I998 war es - ich habe es bis heute nicht vergessen:
Mein inzwischen Ex-Mann und ich haben uns an einem Samstag Abend dazu überreden lassen, beim Gläserrücken mit zu machen.
Das war das erste mal für uns und wir waren total unerfahren darin.
Um 23:30 Uhr gingen wir rüber zu meiner damaligen Freundin, die schon alles vorbereitet hatte.
Wir setzten uns an den Tisch und fingen also an, die Geister zu rufen. Plötzlich spürte ich, wie etwas in mich rein schlüpfte und ich veränderte mich. Ich war nicht mehr ich selbst.
Ich hatte plötzlich einen großen Hass auf meine Freundin, stand auf und ging auf sie zu.
Dann sagte ich immer wieder zu ihr, daß ich sie hassen würde und wollte ihr an den Hals greifen. (Ich muss dazu sagen, daß ich schon lange einen Hass innerlich auf sie hatte, weil ich vermutete, daß sie mich finanziell total ausgenutzt hatte, was sich später auch bestätigte).
Sie bekam panische Angst, lief ins Schlafzimmer und schloss sich ein. Noch ehe ich ihr folgen konnte, hielten mich mein damaliger Mann und der Mann meiner Freundin zurück. Ich hatte aber, wie sie mir später berichteten, ungeahnte Kräfte und konnte mich von ihnen befreien. Ich ging zur Schlafzimmertüre und wollte sie eintreten. Dann haben es die beiden Männer doch noch geschafft, mich zu bändigen und setzten mich wieder auf meinen Stuhl. Dann haben sie irgendwie den Geist aus mir raus geholt mit Hilfe der Buchstaben und der Gläser.

Plötzlich war ich wieder 'normal' und konnte mich an nichts erinnern. Das war ein Schock für alle Beteiligten.
Als mein Mann und ich dann wieder zu Hause waren, haben wir uns sofort ins Bett gelegt und waren auch schnell eingeschlafen. Ich war total erschöpft.
Dann träumte ich von einer Schlange, die auf unserem Balkon war und hatte panische Angst, so eine Angst, daß ich schweißgebadet aufwachte. Ich griff neben mich und suchte meinen Mann. Er war nicht da.
Als ich mich hinsetzte, sah ich ihn auf dem Balkon. Ich fragte ihn, was er denn da auf dem Balkon macht mitten in der Nacht, da sagte er, daß er die Schlange sucht, die auf unserem Balkon ist.
Ich fragte ihn, wie er darauf komme, da sagte er, daß er von einer Schlange geträumt habe, die auf unserem Balkon war und er wußte nicht, ob der Traum nur ein Traum war oder Realität....
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