| OANAs |
| Sandra / April 05 | Cosi / email / März 05 | Katrin / März 05 |
| Mir fiel in Oesterreich mal wieder
die Decke auf den Kopf, mein Freund hatte mich nach einem
Jahr verlassen, die Arbeit und meine Mitarbeiter gingen
mir so auf die Nerven, und seit langem verspuerte ich
einen richtigen Zwang nach Spanien zu gehen. Deswegen
habe ich mich entschieden eine Zeit lang nach Spanien zu
gehen, in eine Stadt, wo ich niemanden kannte - auch,
ohne ein Wort spanisch zu sprechen. Ich bin mit dem Zug
gefahren, weil ich ein billiges Ticket bekam und
ausserdem die Landschaft sehen wollte. Als ich in dieser
Stadt ankam, wollte ich mit meiner Karte beim Bankomaten
Geld abheben, da ich nur mehr 2 Euro dabei hatte. Es
waeren eigentlich 4 Euro gewesen, aber ich gab 2 Euro
einer Zigeunerin, da sie mir so leid tat. Auf jeden Fall
spuckte die Maschine meine Karte immer aus und beim
dritten Mal wurde sie sogar eingezogen. Nun stand ich da
am Bahnhof in dieser riesen Stadt, konnte auch niemandem
mein Problem erklaeren auf spanisch. Ich war total verzweifelt, mir knurrte der Magen. Mit meinem letzten Geld rief ich meinen Exfreund an und erklaerte ihm meine bloede Situation. Aber er blieb ganz ruhig und sagte: "Mach dir keine Sorgen, jemand wird die bestimmt helfen." Das waren seine letzten Worte, dann ging das Geld aus. Ich aergerte mich ein wenig, denn auf sowas kann ich mich jetzt auch nicht verlassen, dachte ich mir. Also sass ich vor dem Automaten, wie gelaehmt, und ueberlegte wo ich ueberhaupt die Nacht verbringe so ganz ohne Geld. Auf einmal kam ein Maedchen in meinem Alter auf mich zu, und sagte auf englisch: "Hast du ein Problem, kann ich dir helfen?" Ich schuettete ihr mein ganzes Herz aus und erklaerte, dass ich kein Geld habe und meine Karte eingezogen wurde. Sie sagte, in ihrer WG waere gerade ein Zimmer frei, wo ich so lange wohnen koennte, bis ich wieder Geld habe. Und Helena, dieses Maedchen hat sich so lieb um mich gekuemmert. Sie hat fuer mich gekocht, mir ihre Freunde vorgestellt und mir geholfen wo es geht. Nach einer Woche hat mir die Bank in Oesterreich eine neue Karte geschickt. Seitdem ist Helena meine beste Freundin in Spanien, wir treffen uns regelmaessig. Fuer mich hat sich das Blatt nur zum Guten gewendet, habe jetzt ein kleines Zimmer in einer WG, einen total netten Freund, einen neuen Freundeskreis... nur Job habe ich noch keinen, aber da bin ich auch positiv, denn das Glueck ist auf meiner Seite. Eindeutig! |
Tja, wie das Leben
einer Single-Frau so begegnet. Auf einem Bodyworker-Seminar lernte ich viele Leute kennen, einer viel mir dabei sehr angenehm auf. Beim Essen mit der Gruppe wie es der Zufall so will, saßen wir nebeneinander und es machte Klick. Auch auf seltsameweise wurden beim Chinesen unsere Teller auf dem Stövchen immer wieder zusammengeschoben und ich sagte zu ihm bemerkst du das auch. Er lachte und sagte ja. Am Ende des Seminar gab ich ihm meine Telefonnummer.Danach fuhr jeder nach Hause und ging seinem Leben nach. Nach Wochen der Ruhe, hatte ich das Gefühl das er an mich dachte, aber es folgte kein Kontakt. Da stand ich eines Tages an der Ampel sprach zu Gott. Das ich doch ein Recht auf Wunder habe, wie all die anderen doch auch. Die Ampel schaltete um und ich fuhr zum Einkaufen. NICHT AHNEND WAS NOCH FOLGEN WÜRDE!!! JAJA meine Ampeln, da stand ich, wartete bis es grün wurde, da da vorn - wow was für ein toller Wagen, mensch warum muss doch dieser blöde andere Wagen dazwischen stehen, ich folgte dem Wagen. Denn ich wollte unbedingt diesen neuen Wagen sehen und wissen. So folgte ich diesem Wagen, nach ein paar Kreuzungen bog endlich dieser eine Wagen dazwischen ab, ich konnte diesen wunderschönen Wagen sehn und erkennen. Ich bog an der nächsten Kreuzung in ein kleines Stadtviertel ab, um nach Hause zu fahren und wer stand da auf dem Gehweg? Ja der Mann von dem Seminar. Ich hielt an und fragte bist du es oder nicht, denn er trug etwas für seinen Freund. Wir fielen uns in die Arme vor Freude uns zu sehen. Er sagte, Mensch ich hatte deine Telefonnummer in der Hand und wollte dich anrufen, aber nee ich habe keine Zeit und jetzt standen wir uns gegenüber. Er rief mich noch am selben Abend an und ich besuchte ihn noch am selben Abend. Seitdem sind wir ein Paar. Das war die Antwort auf meine Anfrage an Gott. Ist das nicht ein Wunder!!!!!!!!???? Denn ich hatte nicht seine Telefonnummer, noch wusste ich wo er wohnte. Gruss an euch alle. Cosima |
Hallo, heute hatte ich ein
sonderbares Zufallserlebnis, das ich euch gerne erzählen
möchte! Mir passieren immer wieder solche Dinge,
vielleicht, weil ich mich schon seit langer Zeit mit
Zufällen beschäftige und auf sie achte. :-) Jetzt gehts los: Neulich sprach ich mit meiner Schwester über unsere ehemalige Schule und über einige der"alten" Lehrer von damals. Kurz darauf schickte ich ihr eine e-mail mit einem aktuellen Gruppenfoto aller Lehrer dieser Schule, wie es heute auf der Homepage der Schule zu finden ist. Ich habe mich köstlich darüber amüsiert! Gestern abend am Telefon fragte ich meine Schwester, ob sie die e-mail schon abgerufen habe, der Lehrer X sei auch auf dem Foto abgebildet. Sie lachte und sagte, nein, habe sie noch nicht, aber sie sehe ihn vor sich, wie er damals ausgesehen habe. Ich sagte, na, auf dem Foto sehe er aber schon stark ergraut aus. Heute war ich zum Einkaufen in einem kleinen Lebensmittelgeschäft hier in unserem Ort, und ratet, wer plötzlich vor mir stand: Herr X, und er sah genauso aus wie damals! Ich muss ihn total erschrocken angestarrt haben, jedenfalls nickte er mir schmunzelnd zu und verliess dann den Laden. Ich muss dazu sagen, dass Herr X nicht hier am Ort wohnt, es also nicht selbstverständlich ist, dass er gerade hier in diesem kleinen Laden einkauft. Ich hatte ihn etwa zehn Jahre nicht mehr gesehen. Auf dem Nachhauseweg war ich schon sehr nachdenklich und hatte Herzklopfen. Ich bin mir sicher, dass diese Erlebnisse etwas zu bedeuten haben! Seid lieb gegrüsst Katrin |
| Tagtraum / März 05 | Annette / März 05 | Sonja / email / Februar 05 |
| Ich fuhr eines
abends auf der Autobahn nach Hause. Der Sicherheitsgurt
war ungewöhnlich fest, weil ich mich dadurch im Wagen
nicht frei bewegen konnte, legte ich ihn ab. Kurze Zeit
später überholte mich ein Polizeiwagen. Ich hatte
Angst, dass sie mich anhalten und mir einen Strafzettel
ausstellen. So habe ich mich wieder angeschnallt. Da
niemand zuhause auf mich wartete, fuhr ich auch für
meine Verhältnisse langsam (120 km/h bei einer
Pferdestärke von 320). Ca. 2-3 km später ist der Wagen dann am Heck ausgebrochen... Ich hatte Glück, dass ich nicht ernsthaft verletzt war. Man muss bedenken, es war ein Cabriole ohne Sicherheitsausstattungen. Das Verdeck riss ab und fügte mir mehrere Schnitt- und Schürfwunden an Kopf und Stirn zu. Da der Sicherheitsgurt sehr fest anlag, wurde ich fest an meinen Sitz gepresst. Eigenartigerweise war meine Kopflehne stark verbogen und meine Tasche mit Inhalt auf dem Beifahrersitz völlig entstellt. Die Polizei und auch Ärzte waren in dem Punkt gleicher Meinung, dass ich Glück im Unglück hatte, es grenzte an ein Wunder, dass ich es überhaupt überlebt hatte. War es Zufall, das die Polizei genau in dem Moment an mir vorbei gefahren ist? Warum saß auf einmal der Sicherheitsgurt so eng an? Diese und noch andere Fragen beschäftigen mich immer noch. Aber eines kann ich mit Sicherheit sagen: Ich bin glücklich, diesen Unfall überhaupt überlebt zu haben! |
Eines
morgens beim täglichen Spaziergang mit meinem Hund,
finde ich einen jungen Feuersalamander auf meinem Weg.
Normalerweise treffe ich tagsüber höchstens tote
Examplare. Ich hob ihn auf und nahm dieses niedliche
Tierchen mit nach Hause, um es meinen Kindern zu zeigen. Wir machten ihm ein kleines Terrarium, setzten ihn aber nachmittags wieder in die Freiheit. Am Abend besuchte ich ein Konzert, wo musiziert wurde, während gleichzeitg ein Künstler ein Bild malte und zwischendurch eine Geschichte erzählt wurde. Ich staunte nicht schlecht, als der Künstler begann, viele kleine Feuersalamander zu malen. Auch eine der Geschichten handelte von diesen Tierchen! .
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Brighton, Sommer
1975 ... ich gehe durch die kleinen Gassen der Altstadt,
genannt "Lanes". Geschäfte, Auslagen, viele
interessante Dinge. Auch bei einem Kleiderständer vor
einem Laden bleibe ich stehen und wühle die
Kleidungsstücke durch, wobei mir ein Schürzenkleid
auffällt, was sofort mein Herz hochspringen läßt: die
Farben, der Schnitt, alles sprach mich an. Problem: mein
Geld reichte nicht, denn es war wohl ziemlich kurz vor
meiner Abreise, und ich hatte nur noch einen bestimmten
Betrag "flüssig"(EC-Karte etc hatte ich damals
nicht). Ich konnte aber nicht weggehen, weil dieses Schürzenkleid mich einfach nicht losließ und ich es immer wieder vor mich hinhalten mußte. Was tun? Wie durch eine Eingebung wühlte ich nochmal den voll gepackten Ständer durch, als wäre ich auf der Suche nach etwas. Und PLÖTZLICH: da war das gleiche Schürzenkleid nochmal, mit einem Zettel dran, daß dieses Exemplar einen kleinen Fehler hätte und deshalb billiger sei! Es war so preiswert, daß ich es bezahlen konnte und auch noch genug Geld für die restliche Zeit übrig hatte ... den kleinen Fehler habe ich nie gefunden. Nachtrag: ___________________________________ |
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