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OANAs Es gibt Ereignisse, die uns verblüffen... Sammlung von Synchronizitäten, sonderbaren Zufällen, Unerklärlichem, gerade Entdecktem, spontanen Gedanken, Gedichten, Geschichten und anderen Merkwürdigkeiten...
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Christiane / email bekannt /Januar 05 --> Christiane --> Christiane
Dieses 'merkwürdige' Ereignis trat eigentlich nicht gleichzeitig zusammen mit einem Gedanken auf, sondern hat einige - nun, für mich amüsante - Zusammenhänge mit Gedankengängen. - Nun ja, es war auch nicht mein Keller, der unter Wasser stand....

Im Januar des letzten Jahres zog ich für einige Zeit ins schöne Bayernland in einen - für meine Verhältnisse - ziemlich verschlafenen Ort, der aber - Gott sei's gedankt, eine größere Stadt in der Nähe hatte. Als ich mir diese Stadt näher ansah, stiess ich auf ein Prospekt mit einer wunderschönen Rosette, in denen neben verschiedenen 'Lichtarbeiterkursen' auch ein 'Meditationsabend' - so einmal die Woche - angeboten wurde.
Ich hatte solche Abende - allerdings im Rahmen des Gemeindezentrums - früher schon einmal mitgemacht und sie als sehr entspannend erlebt. Wegen des 'Lichtarbeiterkurses' war ich ein wenig skeptisch, beschloss aber, mir die Sache mal etwas näher anzusehen ....

Der Kreis, den ich vorfand entpuppte sich als eine Gruppe von sehr freundlichen und bodenständigen Menschen, mit denen man sich einfach nur wohl fühlen konnte. Betrieben wurde das Haus von einem Paar eher nebenbei. Beide hatten einen Beruf. Beide hatten ein anderes Einkommen. - Wunderbar! Meine Befürchtungen auf eine Gruppe von Leuten mit weißen Roben und Heiligenschein zu treffen, um die man am besten einen weiten Bogen schlug, war also unbegründet gewesen.

Ein wunderbarer Ausklang eines Abends - kurz und gut - ich besuchte die Meditation öfter. Das 'Channeln' als solches war mir da gänzlich unbekannt. - Ich wusste, das es dieses Phänomen gibt und hatte auch schon einiges aus Büchern wie 'Gesprächen mit Seth' gelesen. Eine Sitzung, bei der es um ein solches Phänomen ging, hätte ich bewusst aber sicher nicht aufgesucht. - Das war mir dann doch zu unheimlich. Es war wohl auch eher Zufall, dass eines Abends beim - oder wäre es eher richtig zu sagen - im? - Leiter der Meditation ein grüner aufgestiegener Meister auftauchte - grün nicht, weil er neu, sondern weil das seine Farbe war und ich mich außerdem nicht an den Namen erinnere - der durch die Meditation führte und sich übrigens auch sehr höflich vorstellte und schließlich bedankte.

Als ich am Abend das Haus verließ, fiel mein Blick auf den gegenüberliegenden Türeingang, über dem 'Marienheim' stand. - Musste wohl etwas kirchliches sein. - Mh, dachte ich, diese Geschichten wie Channeln usw. hat wohl einen ziemlich tiefen Graben zwischen die Kirche und die Esoterik getrieben ....
Nur ein Gedanke, der aufblitzte und wieder verschwand ....

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Ich schenkte ihm nicht allzuviel Beachtung - genau wie dem Phänomen 'aufgestiegener grüner Meister' - das Gefühl bei seinem Auftauchen war nicht unangenehm gewesen und warum sollte er nicht durch die Meditation führen, wenn ihm das Spaß machte.- Vielleicht handelte es sich auch nur um einen Kunstgriff des Leiters, etwas um die Sache ein wenig interessanter zu machen.

Dass es kein Kunstgriff war bekam ich erst im Laufe der Abende mit und ohne, dass ich mich darum besonders gekümmert hätte - das Paar arbeitete schlicht mit diesen Wesenheiten und spätestens, nachdem ein Wesen auftauchte, das sich 'Michael' nannte - ohne dass sich die Himmel geöffnet oder in mir eine heilige Panik aufgestiegen war, war mein Interesse am 'Channeln' dann doch geweckt. Kurz bevor ich das schöne Ländle dann wieder verlassen wollte, sah ich im Programm, dass die beiden begonnen hatten 'Channelabende für Gruppen' anzubieten - zu einem vernünftigen Preis und in einer Gruppe wohl ohne Gefahr, dem Ganzen zu nahe zu kommen. - Ideal, um sich das Ganze mal aus der Nähe anzusehen.

Ich hatte mittlerweile mitbekommen, dass die beiden mit 'Michael' und 'Metatron' arbeiteten .... Sehr interessante Geschichte also. .... Über Metatron wusste ich nichts. Also kramte ich in meinem Gedächtnis, was mir denn so zu Michael einfiele .... Drachentöter, einer der Engel, die damals nach Sodom und Gomorra gegangen sein sollen. - Die Städte, die später versanken, schoss es mir durch den Kopf. - Sintflut blitzte eine Assoziation auf. - Ich nahm die Gedanken zur Kenntnis und schenkte ihnen weiter keine Beachtung. - ch ging weiter einkaufen und fuhr am Abend in die Stadt. -
Nein, eigentlich hatte ich eher vor, in die Stadt zu FAHREN. - In dem Moment, da ich ins Auto stieg, ging nämlich plötzlich ein wahrhaft sintflutartiger Regen nieder, der die ganze Fahrt über anhielt und kaum freie Sicht auf die Straße liess.
Im Schneckenschleichtempo erreichte ich schließlich die Stadt und fuhr den Wagen zum Parkplatz. Der Regen hörte auf - just in dem Moment, als ich den Motor abstellte. -
Ich war knapp in der Zeit und hätte von Zuhause nicht später losfahren können. Was auf dem Weg blieb, das war ein leichtes Nieseln. ... Der Weg war gesäumt von abgerissenen Zweigen, Blättern und einigen riesigen Pfützen. Wie zuvor durch's Radio gekommen war, war es zum Umstürzen von etlichen Bäumen gekommen, die jetzt streckenweise die Straßen blockierten. ... eben sintlutartig.

Am Weg in die Altstadt selbst war nichts Auffälliges. - Es begann wieder stärker zu regnen, man sah einige Leute mit Schirmen und einige, die sich unter Dächern in Sicherheit brachten. - Als ich um die letzte Ecke bog, sah ich es dann: Die Straße zwischen Marienheim und meinem Ziel hatte sich in einen reißenden Bach (oder Graben) verwandelt, in dem etwa knietief das Wasser floss.

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Ich hatte meinen Schirm vergessen, war immer noch knapp in der Zeit und hatte einen zu weiten und unerfreulichen Weg zurückgelegt, um jetzt wohlmöglich vor verschlossener Tür zu stehen. Die wurde nämlich - konsequent - abgeschlossen, wenn die Veranstaltung denn mal begann. Ich biss also die Zähne zusammen und watete durch's Wasser, um - pünktlich zum Glockenschlag - die Tür zu erreichen. Meine Schuhe wurden nass, meine Hose war feucht, nun, aber immerhin war ich im Trockenen ... geschafft -

Und kurze Zeit später hörte der Regen dann auf, sogar etwas Abendsonne gab es dann noch. ..... Und als ich durch die Tür sah, traute ich meinen Augen nicht. Auf der anderen Seite kam eine Nonne mit Schrubber aus dem Haus, die nach dem Regen wohl schon einmal einiges von dem Wasser aus dem Treppenaufgang befördern wollte .... Ich schluckte und trank einen großen Schluck Tee.

Der Abend selber war dann übrigens noch sehr nett und neben einigem anderen sah ich auch noch, was man mit solchen Bächen auch tun kann - man zieht die Schuhe aus und watet darin herum - Selbst solche Bäche fließen schließlich auch wieder ab. Die Bewohner der Altstadt hatten allerdings noch länger etwas von dieser Möchtegernsintflut. Anscheinend war
das Kanalsystem nicht in der Lage gewesen, die Mengen von Wasser aufzufangen und abzuleiten. Der Regen hatte sich gesammelt und war wie ein Sturzbach die kleinen Gassen hinunter und in die Keller geflossen. Der Wind, welcher an diesem Abend geherrscht hatte, entwurzelte mehrere Bäume, die streckenweise die Straße blockierten und zu mehreren Unfällen führten.

Aber wie hängen nun die Gedanken und dieses Ereignis zusammen - tun sie es überhaupt? - Nun, ich weiß nicht - an dem Abend selbst waren wir nur zu zweit - war also nix mit 'sich das Phänomen mal aus der hinteren Reihe anschauen'. Was durchkam war zum Teil etwas anstrengend aber nicht unangenehm. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir von diesem Abend der Satz:

"Es liegt an Euch. Ihr könnt dieses hier und das, was ich Euch sage, als Humbug bezeichnen. Ihr seid heute abend aber gekommen, um diese Worte zu hören."

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