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Lothar de Decker / email / Mai 06 Fortsetzung von Lothar de Decker Fortsetzung von Lothar de Decker
Präkognition - Vorauswissen des Todes von Vater und Mutter

Mein alter Vater war durch eine Rippenfell- Entzündung ans Bett gefesselt, von der er sich nicht mehr erholen sollte. Er schien zu spüren, dass die Zeit des Abschieds gekommen war. Eine Versöhnung zwischen uns beiden hatte eine schwere Last von seiner Seele genommen.
In diesen Tagen - zwischen Hoffen und Bangen im Hinblick auf seinen Gesundheitszustand - hatte ich eines Nachts einen seltsamen Traum. Mein Vater, der einen Pyjama und einen Morgenmantel trug, wollte in einen abfahrbereiten Omnibus steigen, verpasste diesen aber. Direkt vor seiner Nase schloss sich die Tür und das Fahrzeug fuhr ohne ihn ab.

Die wahre Symbolik des Traumes offenbarte sich eine Nacht später, in der mein Vater tatsächlich verstarb. Der Traum war ein Hinweis auf den unmittelbar bevorstehenden Tod, der anzeigte, dass diese letzte Fahrt - die Reise ins Jenseits mit dem "Omnibus" (lateinisch "für alle") - noch nicht erfolgen würde, aber unmittelbar bevorstand. Die Bekleidung hatte zudem einen Bezug auf den Zeitpunkt des Ablebens.

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Mein Vater war in den frühen Morgenstunden verschieden, also zwischen Nacht (Schlafanzug) und Morgen (Morgenmantel).
Ein paar Stunden nach dem Tod meines Vaters erzählte mir ein Freund, mit dem ich damals zusammen wohnte, dass sein Wecker um 3 Uhr 35 stehen geblieben sei, obwohl er gerade erst die alte Batterie durch eine neue ersetzt hätte.

Ich fuhr dann zu meinem Vater, nahm Abschied von ihm und kehrte alsbald zu meinem Freund zurück. Er teilte mir sogleich mit, dass ein erneuter Batteriewechsel nicht notwendig gewesen sei, denn als er am Abend einen solchen vornehmen wollte, lief der Wecker bereits wieder.
Erst später erfuhr ich, dass mein Vater laut Totenschein um 3 Uhr 30 verstorben war, aber den ganz genauen Zeitpunkt (3 Uhr 35) hatte er mir bereits vorher auf okkultem Wege mitgeteilt.


Von einem ähnlichen präkognitiven Erlebnis kann ich hinsichtlich des Todes meiner Mutter berichten.
Sie verbrachte die letzten Tage ihres Lebens in einem Krankenhaus.

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Eines Nachts gegen 2 Uhr 15 hörte ich eine weibliche Stimme laut und vernehmlich meinen Namen rufen. Ich erinnerte mich an den Tod meines Vaters und merkte mir daher den Zeitpunkt dieses Stimmenphänomens. Mit einem Arzt des Krankenhauses hatte ich vereinbart, mich sofort zu informieren, wenn mit dem Dahinscheiden meiner Mutter zu rechnen sei. Eine telefonische Benachrichtigung erfolgte jedoch erst eine Nacht später - kurz vor 2 Uhr 30. Der behandelnde Arzt teilte mir mit, dass meine Mutte etwa 10 Minuten zuvor eingeschlafen sei.
So hatten mir meine Eltern jeweils genau 24 Stunden vor ihrem Tod den genauen Zeitpunkt ihres Ablebens mitgeteilt und ich kann bezeugen, dass derartige Phänomene, von denen immer wieder berichtet wird, tatsächlich existieren.

Interessant in diesem Zusammenhang dürfte sein, dass ich schon zu Lebzeiten meiner Eltern von diesen und ähnlichen okkulten Phänomenen berichtet hatte, sie aber als Agnostiker meine Anschauungen stets belächelt hatten. Vielleicht wollten sie mir auf diesem Wege zu verstehen geben, dass es ein Leben nach dem Tod gibt. Meine Mutter hat in einer späteren Traumvision diese Ansicht bestätigt.

Sabrina / Juni 06 Conny / Mai 06 Bacci / März 06
Wie jeden Morgen sind wir, also ich und mein Mann und unser Sohn (damals erst 6 Monate alt), mit dem Auto zur Arbeit gefahren, 60 km von unsern Wohnort entfernt. Aber diesmal haben wir den kleinen Bruder (damals 10 Jahre alt) von meinen Mann mitgenommen. Nach längerer Fahrt fragte ich meinen kleinen Schwager, ob er überhaupt angeschnallt sei, wie aus dem Nichts fragte ich. Er antwortete mit nein, darauf meinte ich, 'schnall dich bitte schnell an' - was er auch tat.
Genau 1 Minute später passierte es: Der Wagen geriet völlig ausser Kontrolle. Wir schleuderten und schleuderten. Wir hatten so ein Glück. dass uns nichts passiert ist, ausser mein Mann kam ins Krankenhaus, nichts Schlimmes zum Glück.
Die Polizei sagte, dass wir viel Glück hatten. Zwei Tage später schaute ich mir den Wagen an, mir kamen sofort die Tränen, dass wir da überhaupt lebend raus gekommen sind. Das Auto hatte Totalschaden.
Mittlerweile wohnen wir da. Damit wir uns die 60 km Autofahrt sparen können.
Mein Vater lag schwer krank im Hospital und als ich ihn einen Tag zuvor mit meiner Mutter besuchte, war er schon nicht mehr ansprechbar und die Ärzte sagten uns, dass er es nicht überleben werde.
Ich hatte meinen Vater sehr lieb und es tat mir wahnsinnig weh, dies zu erfahren.
In dieser Nacht bin ich erst um ca 12 Uhr eingeschlafen.
Plötzlich in der Nacht sah ich meinen Vater vor mir, der mir zulächelte, als sei alles in Ordnung und vermittelte mir ein beruhigendes Gefühl. Ich setzte mich im Bett auf und sah ihn immer noch, als wollte er mir sagen, alles ist gut. Als ich daraufhin auf die Uhr schaute, war es genau 3 Uhr morgens.
Am nächsten Morgen erfuhr ich, dass er genau um 3 Uhr gestorben ist. Er hatte sich noch von mir verabschiedet.

Ich werde dieses freundliche Lächeln nie vergessen.
Mein Vater verstarb am 23.Juli 05 um 10 Uhr in den Armen von meiner Mutter. Zu diesem Zeitpunkt blieb seine Uhr stehen, Zwei Telefone und das Handy funktionierten nicht in diesem Haus.
Der Notarzt wurde von der Nachbarin gerufen. Mein Vater wurde wiederbelebt und als der Notarzt den Rettungswagen alarmieren wollte, versagte auch dieses Telefon.
Ich wohne ca. 20 km weiter weg und wollte meinen Freund um diese Zeit anrufen, aber mein Telefon und auch das Handy waren totenstill, so wie auch das von meinem Sohn.

Mein Vater hatte nochmal die Augen geöffnet und meinen herbeigeeilten Bruder angestarrt und mit den Augen gebettelt, lasst mich sterben.
Mein Bruder nickte und er entschlief mit einem Lächeln auf den Lippen.
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