Oanas Sammlung unerklärlicher Ereignisse

Oanas Sammlung merkwürdiger Geschichten ---> Macht alle mit - dann bleibt es spannend!


Anja / Oktober 2012
Hallo.. ich muss hier mal etwas loswerden.
Ich bin allgemein ein negativ eingestellter Mensch und glaube an nichts Gutes mehr in dieser Welt. Einmal hatte ich einen richtig schlechten Tag und es ging mir mies. Da ich Zuhause noch einige Schmerztabletten wegen einer Verletzung rumliegen hatte, dachte ich darüber nach, wie es wäre, sie einfach alle zu schlucken und dieser schlechten Welt für immer zu entfliehen. Aber ich tat es nicht.

Als ich dann am nächsten Tag nach Hause kam, erfuhr ich, dass eine ehemalige Freundin und Bekannte von mir versucht hat sich umzubringen - mit Schmerztabletten. Es geht ihr zwar wieder gut, aber trotzdem finde ich das sehr seltsam.

- Kämpft weiter, jeder Mensch hat einen Sinn auf dieser Erde!
Lupinchen / August 2012
Mein Mann war mit nur 43 Jahren gestorben, ohne dass mein Sohn, damals 16, und ich je erfahren haben, woran er gestorben ist. Innerhalb eines halben Jahres überfiel eine sich immer mehr ausbreitende Lähmung seinen Körper. Er starb an Weihnachten, ohne noch aus dem Koma erwacht zu sein. Da ich in der darauffolgenden Zeit nicht alleine schlafen mochte, bat ich meinen Sohn, in dem Ehebett zu schlafen, während ich auf einer Matratze auf dem Boden schlief. Ich wachte gegen Mitternacht auf, als ich bemerkte, dass mein Sohn noch mit seiner Lektüre beschäftigt war. In Anbetracht der Tatsache, dass er am nächsten Morgen in die Schule musste, bat ich ihn, vielleicht doch langsam das Buch wegzulegen und das Licht auszumachen. Als das Licht aus war, wünschten wir nicht nur uns gegenseitig eine gute Nacht, sondern richteten unsere Gute-Nacht-Wünsche auch an meine Mann.
Kaum, dass unsere Worte ausgesprochen waren, hörte ich ein lautes Kratzen auf Holz, das vom Fussende des Bettes herzukommen schien. Ich vermutete, dass mein Sohn nach seiner soeben beendeten Lektüre noch nicht sofort schlafen konnte und mit seinen Füssen am Bett kratzte. Als nach einer kleinen Weile, "er immer noch nicht Ruhe gab", wollte ich ihn geraden bitte, mit dem Kratzen aufzuhören. Stattdessen aber fragte er mich : Mama, machst Du das Geräusch ?
Ich verneinte und bekam fürchterlich Anst, da ich überzeugt war, dass wir einen Einbrecher im Zimmer hatten, der dieses Geräusch verursachte. Mein Sohn machte das Licht an, krabbelte ans Fussende, von wo auch er das Geräusch gehört hatte, sprang aus dem Bett und schloss schnell die Tür mit dem Schlüssel ab.Wir untersuchten alles, im Schrank, im Badezimmer und selbstverständlich war dort niemand.
Wir brauchten einige Zeit, um uns wieder zu beruhigen. Ausser, dass dieses Kratzen eine Antwort meines Mannes auf unsere Gute-Nacht-Wünsche war, haben wir keine andere Erklärung gefunden.
Ute / August 2012
Vor ungefähr zwei Wochen lernte ich einen attraktiven Mann kennen. Er weiss meinen Namen nicht und ich seinen auch nicht. Wir haben uns in einem Cafe kennen gelernt und haben auch viel miteinander geredet. Wir verabschiedeten uns und jeder ging seinen Weg.
Doch wir trafen uns danach zufälig zweimal wieder, davon einmal in der Stadt in der er wohnt. Er erzählte mir, dass er bei einer sehr bekannten Firma arbeitet.
Zu diesem Zeitpunkt war mir der Name dieser Firma nicht geläufig, bzw.den Ort der Firma kannte ich, konnte mir aber nicht vorstellen, dass in so einem Dorf so eine große Firma exestieren würde!
Also fuhr ich da hin und wie sollte es sein, ich kannte diese Firma, bin mal vorbei gefahren. Ich recherchierte im Internet weiter. Als ich ein paar Tage darüber geschlafen hatte, kam ein Traum, den ich vor sehr langer Zeit hatte, wieder zum Vorschein.
Ich war in diesem Traum bei dieser Firma und habe mich unterhalten Ich dachte noch, was hast du da nur für ein Mist geträumt.

Wie gesagt ich bin hin gefahren und es sah da so aus wie in meinem Traum.
Märchens Tante / August 2012
Liebe Oana,

ich habe mehrere merkwürdige Erlebnisse selbst gehabt und ich werde auf sie zurückkommen. Im Moment bin ich von folgender Geschichte überweltigt und ratlos, wie so etwas möglich ist. Eine im Ausland lebende neue und sehr rasch gut gewordene Freundin von mir hat mir Folgendes erzählt:

Ich habe eine Tochter mit dem Namen Märchen (Übersetzung) gehabt, die zwei Jare alt an zwei verschieden Formen von Krebs gestorben ist. Märchen ist als ein ungewöhnlich intelligentes und frühreifes Kind in Praxen usw aufgefallen. Plötzlich mitten im Spiel sagte sie:
"Du bist nicht meine Mutter und Papi ist nicht mein Vater und dies ist nicht mein Zuhause. Mein Heim ist weit, weit weg wie auf einer großen, großen Insel, ihr versteht es nicht, ich habe da noch eine Schwester und einen Bruder auch und bald gege ich dahin zurück".

Ich war wirklich erstaunt. Ich fragte sie doch: Warum bist du zu uns gekommen?
"Darum, dass ihr etwas lernt".
Nach der Antwort hat sie ihr Spiel weiter gespielt.
Ich war verständlich wie aus allen Wolken gefallen. Damals wussten wir nicht was noch alles auf uns kommen sollte.

Märchen wurde sehr krank und hat sehr viel leiden müssen. Sie hat komplizierte und schmerzhafte Behandlungen über sich ergehen lassen. Meine Freundin und ihr Ehemann haben sie viel selbst geflegt, auch im Krankenhaus, und Sie hat sich auch von der Arbeit befreien lassen um bei der Tochter immer dabei zu sein, auch im Krankenhaus.

Märchen ist dann zuhause bei den Eltern gestorben. Meine Freundin möchte verstehen, warum sie eine solche Tochter gehabt hat und grübelt ständig darüber nach. Ich habe sie zu mir eingeladen, damit wir jedendfalls über alles sprechen können und ich habe vor, mit ihr zusammen verschiedene Experten aufzusuchen, zu denen wir zusammen gehen können.

Was Kannst Du Oana dazu sagen? In dem Fall, Danke vielmals!

mit freundlichen Grüßen.

Märchens Tante

LG
Gabi
Nosy22 / April 2012
Von jung auf wurde mein Leben begleitet von Erlebnissen, die ich als sehr aussergewöhnlich empfand. Die Furcht für nicht normal gehalten zu werden, hinderte mich lange Zeit daran, diese Erlebnisse ausserhalb meines gewohnten Kreises preiszugeben. Diese Scheu liess jedoch langsam nach, nachdem die Ergebnisse der PSI (Parapsychologie) einer breiteren Öffentlichkeit bekannt geworden sind. Überraschend groß ist die Anzahl der Menschen, die zutiefst davon überzeugt sind, das Ahnungen, Wahrträume oder Erlebnisse des Zweiten Gesichts Wirklichkeiten sind, die schicksalhaft in ihr Leben eingegriffen haben.
Als 19-jährige Hausfrau und Mutter eines Kleinkindes hatte ich viele Nächte einen beharrlich wiederkehrenden Traum.
Ich sah mich mit meinem Töchterchen an der Hand und einem Säugling im Kinderwagen in einem mir unbekannten Park. In dieser Parkanlage stand ein auffallendes altes Gebäude, umgeben von Rasenflächen, auf denen etliche Kinder unterschiedlichster Rassen miteinander spielten.
Diese Traumszene realisierte sich drei Jahre später in allen Einzelheiten. Zwischenzeitlich hatte ich erneut geheiratet und lebte mit meinem Mann, einem Engländer, meiner Tochter und meinem jüngst geborenen Sohn in England. Am Tage der Einschulung meiner Tochter erlebte ich meinen Wahrtraum:

Die Schule befand sich in einer wunderschönen Parkanlage, die Klassenräume waren in einem augenfällig alten Kloster eingerichtet, umgeben von Rasenflächen, auf denen Kinder aller Nationen miteinander spielten.

Mein zweiter realistischer Wahrtraum ereignete sich sieben Jahre später:
Ich stand in einer Kapelle vor dem Sarg meines Vaters, dessen Gesicht eine entsetzlich verzerrte Maske zu tragen schien. Schreiend erwachte ich und erzählte, noch ganz im Banne des Traumes, meinem ebenfalls erwachten Mann, mein Vater wäre gestorben und dass ich sofort meine Mutter anrufen müsse. Nach einigem Zureden gelang es meinem Mann, mich zu beruhigen, und ich sah von einem Anruf ab. Sechs Wochen später erlitt mein Vater im Schlaf einen tödlichen Gehirnschlag.
Da meine Mutter mich am Vormittag nicht telefonisch erreichen konnte, war mein Vater bereits in der Kapelle aufgebahrt, als ich ihn das letzte Mal sah. Das Gesicht meines Vaters war infolge des Gehirnschlages zu einer grotesk verzerrten Maske entstellt. Alles war genau so, wie ich es zuvor im Traum erlebte.
Felizi / Februar 2012
Am 9.11.2011 ist mein geliebter Sohn Andre im Alter von nur 29 Jahren ganz plötzlich an Herzversagen gestorben. Einige Tage später war ich Einkaufen und hatte unter anderem ein Paket Geschirrspüler-Tabs eingekauft, die ich in der Küche auf einer Unterschrank-Fläche ablegte. Daneben ein Glasdeckel aus Metall.
Mein Mann raucht ziemlich viel, deshalb schaut er in seinem Zimmer Fernsehen, ich in der Stube. Plötzlich hörte ich ein dumpfes und ein schepperndes Geräusch aus der Küche. Mein Mann hörte es auch und ging in die Küche. Ich ging auch in die Küche.
Wir sahen, dass das Paket Geschirrspüler- Tabs und der Metalldeckel auf dem Küchenboden lagen. Ich fand das sehr merkwürdig, denn beide Gegenstände lagen vorher fest auf der Unterlage. Es vibrierte auch nichts, z. B. durch eine Dunstabzugshaube oder durch ein Küchengerät, außerdem war das Paket Geschirrspüler-Tabs zu schwer, um einfach herunter zu fallen.
Bis heute kann ich logisch nicht erklären, wie es passierte, dass das Paket und der Metalldeckel plötzlich heruntergefallen sind, aber manchmal beschleicht mich ein Gedanke, dass die Seele meines Sohnes bei mir in der Wohnung ist und sich bemerkbar machen möchte.
Vorgestern habe ich abends beim Fernsehen ein Geräusch aus dem Bücherregal gehört, ich dachte zuerst, dass es die Katze war, ich schaute hin - die Katze war nicht beim Bücherregal, sie lag ganz woanders.
Im Bücherregal war ganz plötzlich ein Buch umgekippt, ohne das ich einen Anlass erkennen konnte. Das Buch war "Die Geschichte der Deutschen...". Dieses Buch wollte mein Sohn einige Wochen vor seinem Tod von mir leihen.
Wieder dachte ich, dass die Seele meines Sohnes bei mir ist. Ich dachte, ich erzähl es lieber niemandem, sonst denken sie ich bin blöd.
Viele Grüße, Felizi
Simsa / Februar 2012
Das letzte Jahr war für mich sehr anstrengend, voller innerer Konflikte und Spannungen. Irgendwann ging es mir dann besser, was mir während einer Autofahrt so richtig bewusst wurde. Innerlich dachte ich "Der Knoten ist endlich geplatzt."

Als ich ein paar Sekunden später in die nächste Strasse einbog, stand dort ein neues, grosses Schild, das mitteilte, dass die Baumassnahmen an dieser verkehrslastigen Kreuzung endlich bald abgeschlossen seien.
Die riesengrosse Überschrift lautete: "Der Knoten ist geplatzt."

Für mich war das eine willkommene Bestätigung :-)
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