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YOGA - Entspannungs-, Durchblutungs- und Kraftübungen

Toter Mann


Yoga Übung Toter Mann



Die beste Entspannung, die beste Meditationsstellung ist der tote Mann. Sie ist so entspannend, dass man Gefahr läuft, gleich zu Beginn einer Yogastunde einzuschlafen. Dennoch muss diese Übung immer ganz am Anfang für ca. 5-10 Min. stehen. Sie ist ganz einfach: Flach, möglichst auf dem Boden (also nicht auf weicher nachgiebiger Unterlage) ausgestreckt hinlegen, Arme an die Seite, Beine leicht auseinander und dann ruhig und gleichmässig atmen. Gedanken erst kommen und gehen lassen, keinen festhalten, bis der Zustand erreicht ist, in dem man nur noch atmet und so gut wie nichts mehr denkt.

Diese Übung ist ausserdem eine 'Wunderwaffe' gegen Rückenschmerzen.
Die Kerze
Yogaübung Kerze

Diese Übung kann gleich im Anschluss nach dem toten Mann gemacht werden - also gerade ausgestreckt auf dem Rücken liegend. Jede Etappe soll nach und nach und sehr langsam geübt werden.
Zuerst die Beine durchgedrückt nach oben heben und mit den Händen die Kniekehlen umfassen. Danach mit den Händen zu den Knöcheln abrutschen und den Körper dabei ganz steif lassen. Als nächstes umfasst man mit den Händen den Po und lässt die Beine über den Kopf rollen. Jedesmal solange ausharren, bis das Blutrauschen abnimmt. Die letzte Hürde ist dann das Strecken der Beine nach oben, ganz gerade und die Hände stützen sich nur noch am Rücken ab.
Für Hypertoniker nicht geeignet.

Halber Kopfstand

Yoga Übung Halber Kopfstand

Nach dem toten Mann sollte man immer ein paar Lockerungsübungen mit Armen und Beinen machen. Und danach empfiehlt sich der halbe Kopfstand zur erneuten Hirndurchblutung. Die Zeichnung zeigt wie es geht: Kopf in die zusammengelegten Unterarme legen, gerader Oberkörper und mit den Zehenspitzen den Boden berühren. Gleichmässig ein- und ausatmen. Das Ganze für ca. 1 - 3 Minuten. Wer dazu in der Lage ist, kann selbstverständlich einen "richtigen" Kopfstand - am besten in der Nähe einer freien Wand - machen. Dazu braucht man Hilfe oder sehr viel Kraft im Bauch und in den Oberschenkeln.

Diese Übung ist für Bluthochdruckkranke nicht geeignet.

Die Schaukel
Schaukel

Eine wunderbare Übung zur Durchblutung des Unterleibs, zur Festigung der Bauch-, Rücken- und Beinmuskulatur. Ausserdem wird die Lunge zusammen mit dem ganzen Oberkörper gedehnt und gestreckt.
Flach auf den Bauch legen, mit beiden Armen gleichzeitig die Fersen oder Knöchel umfassen und, indem man die Füsse vom Körper wegzieht, versuchen - wie der Name schon sagt - auf und ab, aber auch hin und her zu schaukeln.

Das Kamel
Kamel Übung

Auf dem Boden knien, die Beine hüftbreit geöffnet. Die Wirbelsäule strecken. Oberschenkelmuskeln anspannen, Rücken nach hinten beugen, die Hände nacheinander auf die Fersen bzw. daneben auf den Fußboden setzen. Die Wirbelsäule wird nach vorne gestreckt, der Kopf nach hinten abgesenkt.
Die Stellung wird aufgelöst, indem das Kinn an die Brust herangezogen wird und man sich wieder langsam aufrichtet.

Der Adler
Yogaübung Adler

Eine Gleichgewichtsübung - aber auch eine Stimulation für den Unterleib und die darin befindlichen Organe.
Gerade aufrecht stehend, windet man zuerst das linke Bein um das rechte, sowie den linken Arm um den rechten.
Die Ellenbogen stützt man dann leicht vornübergebeugt auf das obere Knie und das Kinn wiederum auf den oberen Handrücken. Die Augen blicken auf die Nasenspitze.
Ca. 10-20 Sekunden so verharren, dann Beine und Arme wechseln.

Der Löwe

Yogaübung Löwe

Eine Übung für den Rücken, aber vor allem für innere Stärke und Festigkeit. Die Beine sind ganz eng zusammen und das Gesäß ruht in der Mulde der Fersen.

Der übrige Körper bildet eine senkrechte Linie und die Hände umfassen die beieinanderliegenden Knie.
Die Augen sind offen und der Atem sollte fest und tief sein. Dabei kann man wunderbar Willens- und Vorsatzgedanken fassen.

Der Storch
Yogaübung Storch

Eine Gleichgewichtsübung für den Körper und eine Stabilitätsübung für das innere, seelische Gleichgewicht. Abwechselnd zieht man ein Bein am anderen hoch bis es in der Schambeuge zur Ruhe kommt. Wer das nicht schafft, lässt die Ferse am Knie oder am Oberschenkel einrasten. Der Körper steht senkrecht gerade.
Die Hände können mit den Innenflächen aneinander vor der Brust, aber auch über dem Kopf gefaltet und zusammengepresst werden. Der Kopf wird nicht nach vorne gebeugt. Die Augen blicken auf die Nasenspitze.

Als 'gesund' bezeichnet man die Harmonie von Körper, Geist und Seele.
Gesundheitliche Störungen entstehen oft durch ungelöste Probleme oder unbewältigte Fragen.
Bei Problemen oder offenen Fragen kann Ihnen vielleicht ein
Tarot von Oana weiterhelfen >