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| Die meisten von uns essen und
leben übersäuert. Schmeckt ja auch alles besser! Aber
eine dauerhafte Übersäuerung des Körpers führt zu
einer Veränderung des PH-Wertes im Organismus und kann
zu einigen unangenehmen Neben- wirkungen und sogar zu
chronischen Leiden führen. Nur ein PH-Wert von 7 ist
neutral, alle Werte darunter sind Säuren, alles darüber
sind Basen. Unser Körper kann sich zwar wunderbar bei stetem Säureüberschuss helfen, denn er muss einen PH-Wert von 7,35 im Blut gewährleisten. Das schafft der menschliche Organismus aber nur mit Hilfe von Basen, denn die können Säureschlacken zu Salzen umbauen. |
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Sind zuwenig
Basen vorhanden, lagert unser Körper kurzerhand die
Überschuss-Säuren im Bindegewebe und gelenknahen Gewebe
ein. Basenbildenene Stoffe - etwa Kalzium - werden der
eigenen Substanz (z.B. Knochen oder Zähnen) entzogen, um
den PH-Wert wieder zu normalisieren. Geschieht dies über
lange Zeit, sind die Folgen oft schwerwiegend:
Schädigung der übersäuerten Gewebe, beziehungsweise
Entmineralisierung. |
Säuren entstehen im Körper aber nicht
nur durch säurebildende Nahrungsmittel, sondern auch
durch starke körperliche Anstrengung (Milchsäure),
durch Stress, Rauchen und manche Medikamente. Unsere
allgemein verbreitete Lebensweise mit Stress, Hektik und
meistens ungesunder Ernährung begünstigt die
Übersäuerung - und es ist verblüffend, dass eine
gegenteilige Lebensführung, also weitgehend ohne Stress,
Ärger oder ähnliche Belastungen tatsächlich auch die
Basenbildung im Organismus fördert. |
| Sauer | Neutral | Basisch |
| Lebensmittel | Lebensmittel | Lebensmittel |
| Fleisch und Wurst: vor allem
Rind-, Kalb- und Schweinefleisch Fisch und Meeresfrüchte: vor allem Seefische unreifes Obst, Obstkonserven Gemüsekonserven handelsübliche Milch und Milchprodukte, wie z.B. Hartkäse, Schmelzkäse, saure Sahne Weissmehlprodukte, wie z.B. Weissbrot, Brötchen, Kuchen Erdnüsse, Paranüsse, Walnüsse geschälter (weisser) Reis gehärtete Fette Zucker, Süsswaren, Schokolade, Kakao Limonaden, Cola-Getränke, Fruchtnektare, also kohlensäurehaltige Getränke - auch Mineralwasser Rotwein, Sekt, Hefeweizenbier, hochprozentiger Alkohol Kaffee, schwarzer Tee, Nikotin |
Hühner- und Putenfleisch Süsswasserfische Getreidebratlinge, Vollkorngetreideprodukte verpackter Tofu, Sojaprodukte Erdbeeren, Preiselbeeren, Äpfel, Johannisbeeren, Kirschen, Birnen Haselnüsse, Mandeln Hülsenfrüchte, Naturreis, Spargel, Wirsing, Grünkohl, Rosenkohl Eier, Butter, Weichkäse, Nudeln Rohmilch, süsse Sahne Buttermilch, Molke, Joghurt Ziegenmilch, -käse, Schafsmilch, -käse kalt geschleuderter Honig Ahornsirup, Birnendicksaft stilles Mineralwaser Weisswein, Bier (ausser Hefeweizen) |
pflanzliche Brotaufstriche Sojamargarine (bei häufiger Verwendung von Soja bitte mit dem Arzt besprechen!) Algen und hochwertige Sojaprodukte sonnengereiftes Obst, vor allem Feigen, reife Trauben, Orangen, Zitronen und Bananen Rosinen, Korinthen alle Salate und Kräuter - vor allem Gurke und Löwenzahn die meisten Gemüse (auch tiefgekühlt), vor allem aber: Spinat, Sellerie, Karotten, rote Rüben, schwarzer Retich, Hirse, weisse Bohnen und Kartoffeln Sprossen und Keimlinge kaltgepresste Öle und Fette (Olivenöl) frische Obst- und Gemüsesäfte Kräutertee Basenpulver, bzw. Bullrich-Salz oder Kaiser Natron aus der Apotheke - dort erhält man auch die PH-Indikator-Stäbchen für die Säuremessung im Urin |
| Körperpflege / Medizin | Körperpflege / Medizin | Körperpflege / Medizin |
| alle gängigen
Körperpflegeprodukte und Kosmetika alle üblichen Medikamente |
Körperpflegeprodukte und Kosmetik auf Seifenbasis ((auf 5,5, PH-Wert achten - er entspricht dem natürlichen Süureschutzmantel der Haut.) | basische Körperpflegeprodukte
und Kosmetik (Bei starker Übersäuerung wirken Produkte
ab einem PH-Wert von 7 basisch regulierend) biologisch gewonnene Vitamin- und Mineralstoffpräperate |
| psychisch | psychisch | psychisch |
| Probleme, Depressionen Stress, Ärger, Streit, ungelöste Konflikte (latent gereizt, bzw 'sauer' sein) ungerechte Kritik Arbeits-, Berufsfrust, Mobbing Mangel an Freunden, bzw. Kontaktarmut Selbst- und/oder Fremdhass quälende Selbstvorwürfe innere Unzufriedenheit unbefriedigende Beziehung Mangel an Zuwendung Scheuklappendenken und -handeln sich abgelehnt oder ungeliebt fühlen einem Gruppen- oder anderem Zwang ausgeliefert sein, bzw. sich so fühlen |
kreative Konfliktlösung innere Ausgeglichenheit harmonischer Alltag ausreichende Ruhephasen Fantasie entwickeln, zulassen Nehmen, ebenso wie Geben können Nein, ebenso wie Ja sagen können ausreichende Freizeitaktivitäten sich selbst Geschenke machen sich hin und wieder verwöhnen (lassen) gerne für Freunde da sein Kontaktmangel schnell erkennen und versuchen zu beheben gesunde Abgrenzung schaffen, bzw. eigene Grenzen erkennen |
Selbstbewusstsein Liebe geben, bzw. gerne erhalten Zustand des Verliebtseins, des Glücks, der inneren Zufriedenheit Lebenslust, Zufriedenheit Erfolgserlebnisse, Lob, Anerkennung schöpferische Handlungen und Hobbies befriedigender Gelderwerb ausreichender, bestätigender Freundeskreis Eigeninitiative ungetrübte und freudige Lernfähigkeit offen für Kritik und Selbsteinsicht oft lachen können, auch über sich selbst Souveränität in Bezug auf Ablehnung oder Ausgrenzung |
| physisch | physisch | physisch |
| wenig Schlaf unbefriedigend empfundenes Sexleben Bewegungsmangel Leistungssport Leistungsstress |
Spaziergänge Frischluft Sex unbekümmert, bzw. unbelastet erleben genügend Bewegung, tanzen Musik hören, spielen |
ausreichender Schlaf erfülltes Sexualleben aktive und bewusste Bewegung Gymnastik, Yoga regelmässiger stressfreier Sport |
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