Biographie Individuation Unbewusstes Symbol Traum Synchronizität Anima/Animus Zufall?
   
Synchronizität - Leben in Sinnzusammenhängen  
Begriff und Konzept der Synchronizität wurde von C.G. Jung in die wissenschaftliche Diskussion und Praxis der Psychotherapie eingeführt. Die zeitlich koinzidenten Ereignisse verbindet ein gemeinsamer Sinn, nicht die Kette von Ursache und Wirkung. Es bedarf längerer Übung, um beiden gleichwertigen Prinzipien gemäß zu beobachten und zu denken. Auf der persönlichen Ebene stellt sich bei sorgfältiger Beobachtung synchroner Ereignisse die Frage: Bin ich bereit, einen persönlichen Sinn in meinem Alltag anzunehmen? Vielfältige Bezüge zur Zeit werden angesprochen: ihr Stillstehen, ihre Besonderheit als Kairos, die Möglichkeit von Zeitpunkt und Zeitlosigkeit, die Vorstellung des Ewigen Jetzt bei Meister Eckehart. Das Synchronizitätsprinzip erweist sich als ein noch längst nicht erforschtes, grundlegendes Thema, welches Persönliches und Kosmisches verbindet und dadurch ganz praktisch für vielfältige Zwecke angewendet werden kann. logisch?
   
  Was bedeutet Synchronizität?
Schlüsselerlebnis Synchron bedeutet gleichzeitig. Unter Synchronizität versteht man das Phänomen, daß zwei Geschehen (eins in der Aussenwelt und eins in der menschlichen Psyche) zeitlich zusammentreffen, ohne daß sie die gleiche Ursache haben (akausal), unter der Voraussetzung, daß dieser Vorgang für den Beobachter SINN macht. Das Modell der Synchronizität möchte eine Brücke schlagen zwischen dem Aussen und der Psyche des Menschen.
   
Was ist Synchronizität?  
Der Unterschied zwischen Serialität und Synchronizität ist der Gedanke des Sinns. Während bei Serialität Zufallsereignisse Muster durch puren Zufall ergeben können, liegt die Essenz der Synchronizität darin, daß das entsprechende Muster für den, der es erfährt, einen Sinn oder einen Wert besitzt.

Synchronizitäten spiegeln unsere geistigen, inneren Prozesse wider, und nehmen dabei die Form äußerer Manifestationen an. Die synchronistischen Ereignisse erreichen meist dann ihren Höhepunkt, wenn wenn psychische Muster im Begriff sind, aus dem Unbewußten in das Bewußtsein einzutreten. Aus diesem Grunde stehen Synchonizitäten häufig mit Phasen der Wandlung im Zusammenhang.

innere Prozesse
   
  Was folgt letztlich aus Synchronizität?
magische Handlung Wenn wir anfangen, Synchronizität, bzw. Synchronizitäten in unserem Leben zu bemerken, heisst das zuerst schon, dass wir anfangen, magisch zu denken, denn normalerweise werden diese Geschehnisse als Zufälle gedeutet. Ähnlich wie beim déjà-vu, ist man zwar verwundert, denkt aber nicht weiter darüber nach. Erst wenn sich die Vorkommnisse, bzw. die Aufmerksamkeit auf diese häufen, sind wir soweit sensibilisiert, dass wir sie auch hinterfragen, ergründen, entschlüsseln und später sogar zielgerichtet nutzen wollen. Es geht um die Gleichzeitigkeit zweier nicht kausal verbundener Geschehnisse, die sich meistens wie folgt äussern: Ein aus dem Innern kommender Impuls, etwa ein Spontangedanke während eines anregenden Gesprächs oder eine intensive Beschäftigung mit einem Problem oder der Ansatz einer noch unausgereiften Idee wird plötzlich zeitgleich be- oder verstärkt durch eine Begebenheit oder das Auftauchen eines im Zusammenhang stehenden Symbols im unmittelbaren Umkreis. Es ist, als ob quasi aus der Zeit-Dimension ein Echo, eine Art Bejahung, eine Bekräftigung erfolgt. Und damit ist man für Sekunden (oder für die Ewigkeit) eingebunden im Gleichen, also simultane Abgabe und Aufnahme von Energie. Der ganze Vorgang ist magisch in dem Sinn, dass wir (noch) nicht verstehen, wie er zustande kommt. Eine Schlussfolgerung wäre demnach, dass mit dem Beginn der Aufmerksamkeit auf synchrone Ereignisse auch ein Beginn zum magischen Bewusstsein und Handeln vorliegen kann. Man ist dann bei jedem Vorhaben mehr bereit, auf "Zustimmung" von dieser speziellen Zeit-Energie zu achten und sich danach zu richten, als vorher. Der "magische" Mensch kann diese Energien irgendwann auch nutzen, indem er durch bestimmte Rituale oder Willenskraft die Voraussetzungen für synchrone Geschehnisse in seinem Sinne schafft.
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Ein Beispiel für Synchronizität ist z.B. auch ein Kartenwurf. Kartenlegen kann 'sinn-bildlich' Zusammenhänge herstellen zwischen einer Frage, einem Problem und der richtigen oder geeigneten Antwort.

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