Oanas Sammlung unerklärlicher Ereignisse

Oanas Sammlung merkwürdiger Geschichten ---> Macht alle mit - dann bleibt es spannend!


Ursula / September 06
Ich habe meine Freundin mit Tochter zum Flughafen gefahren, weil sie nach Amerika geflogen sind .Ich sollte sie dann auch wieder nach 14 Tagen abholen.

Als dann die 14 Tage vorbei waren, wollte ich sie auch wieder abholen, aber ich wußte nicht mehr genau, ob Freitag oder Samstag.
Also rief ich den Schwager meiner Freundin an und fragte, ob er es vielleicht wüßte. Er sagte nein, er wüßte es auch nicht. Ich fragte, ob es seine Frau vielleicht wüßte und sie sagte im Hintergrund, nein ich weiß es auch nicht.

Das Seltsame an der Geschichte ist nun: Die Schwägerin war zu dem Zeitpunkt schon eine Woche zuvor gestorben, Aber ich habe sie gehört, wie sie gesprochen hat.

Mir glaubt das keiner, aber es ist die Wahrheit.
Diana / August 06
Erst mal schön diese Seite gefunden zu haben! Bei mir handelt es sich immer wieder um seltsame Impulse des Lebens:
Eines ereignete sich schon sehr bald damals mit 19 Jahren als ich mitten in der Nacht aus dem Schlaf geweckt zum Fenster eilte und die Wetterlage sah: ein wenig Schneefall, der mich sonst nie beunruhigte, doch in dieser Nacht schon! Weckte daraufhin meinen Partner und habe ihn gebeten, an diesem kommenden Morgen doch lieber mit dem Bus zur Arbeitsstelle zu fahren als mit dem Auto. Doch dieser Hinweis ist nicht wichtig gewesen und er fuhr trotzdem. Als ich dann vom Klingeln des Telefons geweckt worden bin wußte ich genau, dass es ein Unfall war - der aber Gott sei Dank keinen Personenschaden mit sich brachte!
Da war das Erstaunen meines Partners zu meiner Vorahnung groß....

Das nächste merkwürdige Ereigniss war als ich ein Jahr vor dem Tod meines Vaters immer wieder mit dem Gedanken konfrontiert worden bin, dass der Tod ansteht - konnte nur nicht genau definieren, wo er eintreffen wird. Bis dann die Nachricht von einer schwerwiegenden Krankheit kam, die den Tod mit sich brachte....

In der Zwischenzeit ereigneten sich immer wieder neue Erlebnisse. Das letzte war vor ca. zwei Wochen, als ich losfuhr in meinem Auto und ein Mensch mir in den Sinn kam, den ich schon einige Zeit nicht gesehen hatte. Beachtete diesen Gedanken nicht weiter, war noch verschwommen da, doch nicht mehr kräftig - und dann plötzlich steige ich aus dem Auto aus, drehe mich um und in dem Moment erkenne ich meinen Bekannten! Das sind Dinge, die ich einfach nicht erklären kann. Sehe ihn auch an einem Platz der von beiden nicht der Wohnort ist... merkwürdig!

Manchmal erschrecke ich davor, doch langsam geht es in Routine über. Lerne damit zu leben und es zu erforschen... wer weiss wozu es gut ist!
Doris / Juli 06
Ist schon lange her, muss so 1980/81 gewesen sein, ich war in der 10. oder 11. Klasse im Gymnasium und unsterblich (einseitig) in meinen Französischlehrer verliebt. Ich war ein sogenannter Spätzünder, sah aus wie ein Besen, war unsicher, verklemmt und spröde. Die nämlichen Gefühle hatte ich aber schon und konnte sie nicht anders zum Ausdruck bringen, als in Französisch in kürzester Zeit aus der Mittelmäßigkeit zur Klassenbesten zu arrivieren. Ansonsten träumte ich vor mich hin...
Jetzt wird es merkwürdig. Eines Tages haben wir ein Klassenquiz gemacht, bei denen der Lehrer (oh, DER LEHRER) uns Schülern Fragen zu allen möglichen Themen stellte. Die beiden Male, als die Reihe an mir war, habe ich mit aller Kraft und der höchsten Konzentration, deren ich fähig war, an eine bestimmte Frage gedacht und ..er hat sie mir tatsächlich gestellt
(1. Frage: Was bedeutet FBI ausgeschrieben, 2. Frage: Was bedeutet NATO ausgeschrieben).

Wir hatten diese Themen weder jemals im Unterricht behandelt noch außerhalb des Unterrichts besprochen. Außer mir kannte kein Mitschüler die Antworten und ich hatte somit meinen Triumph.

Ich bin der Meinung, dass ich meinen Lehrer mit der Kraft meiner Gedanken dazu gezwungen habe, mir diese Fragen zu stellen. Ich habe nie wieder eine derartige Konzentration gespürt.
Widderos / Juli 06
Im Juni 2004 wettete ich mit einem Freund, dass ich dieses Jahr (also 2004) keine Beziehung mehr beginnen würde (dieser Meinung war ich). Wir wetteten um eine Kiste Sekt. Ein paar Tage später saß ich so auf meiner Couch im Wohnzimmer, war entspannt und mir kam die Wette in den Sinn. Ich dachte mir, so ein Blödsinn, wer sollte mir schon gefallen. In diesem Moment tauchte von ganz allein ein Bild von einem jungen Mann vor mir auf, ich hatte ihn schon mal gesehen, aber er war mir nie bewusst aufgefallen. Bei manchen Menschen denkt man ja: Hey, sieht der gut aus etc., aber ihn hatte ich eher so im Vorbeilaufen gesehen und ihn mir auch nicht bewusst gemerkt. Gute zwei Wochen später ging ich mit Kollegen auf eine größere Party. Als ich den Raum betrat und ein paar Schritte ging, war ich wie vom Donner gerührt, weil er da stand. Zudem stand er nicht nur da, sondern er schaute mich genauso gezielt an, wie ich ihn (wohl nur nicht so geschockt wie ich).
An diesem Abend lernten wir uns also kennen. Wir kamen dann zusammen.
Ca. 4 Monate später aß ich allein Abendbrot und sah dabei fern, ich war gut drauf. Plötzlich wurde mir total schlecht und mir schoss der Gedanke durch den Kopf, dass er gerade ein Date mit einer anderen Frau hätte. Ich versuchte ihn anzurufen, aber das Handy war aus. Ich schrieb ihm eine SMS, dass ich wüsste, dass er sich mit einen anderen treffe und er solle mich anrufen, wenn er zu Hause sei. Später meinte er, beim Lesen meiner SMS sei ihm ein kalter Schauer über den Rücken gelaufen, woher ich das gewusst hätte.
Eine logische Erklärung habe ich dafür nicht.
Liebe Grüße an alle! widderos
Skadi / Juli 06
Is jetz nicht so geisterhaft, aber mich würden Meinungen dazu interessieren....
Also,... vor ca.2 Jahren ist das passiert. Ich war grade online (ICQ) und da schreibt mir plötzlich jemand, den ich nicht kannte ,...wir haben uns richtig gut verstanden, später dann auch Nummern ausgetauscht und sehr intensiven Kontakt gehabt. Problem dabei: er (Reno) hat sich schneller in mich verliebt als ich es zu der Zeit konnte und ich kam mit - meinem jetzigen Ex (Mexx) - zusammen.
In der Zeit (gut 1 3/4 Jahre) ist der Kontakt zu Reno dennoch nie wirklich abgebrochen,aber war halt eben freundschaftlich. Seit ein paar Monaten,ist der Kontakt allerdings wieder intensiv, sprich: täglich, den ganzen Tag SMS, Mail, telefonieren (wir wohnen ja gut 500 km vauseinander).
Folgende Situation: der Kontakt ging wieder in die Richtung, wie er ursprünglich angefangen hatte, nur dass wir zu der Zeit noch beide vergeben waren. Jetzt bin ich solo, er hat seit ein paar Monaten eine Freundin, ...vor 2 Wochen haben wir uns das erste Mal gesehen - "live".... wir haben so toll geredet, aber wie ich befürchtet hatte, ist es dann passiert. Er hat seine Freundin mit mir betrogen. Er meinte zwar, dass er das schlimm fände, andrerseits sieht er das Ganze mit ihm und mir sowieso anders. Auf jeden Fall will er jetzt wieder, dass alles wieder freundschaftlicher wird - d.h. oberflächlicher - damit ihn sein Gewissen net umbringt. In gut einer Woche sehen wir uns wieder....was soll ich denken,...das war kein Zufall, dieser Mensch ist aus gutem Grund in meinem Leben,...
kennt jemand das von euch?
Ich weiß nicht mehr weiter...
Dalia / Juli 06
Im letzten Sommer trennte ich mich von meinem Freund. Es war eine sehr schmerzhafte und böse Trennung, die sich sehr lange hinzog. Wir haben eine gemeinsame Tochter.
Ein halbes Jahr meldete er sich nicht. Er wollte auch unsere Tochter nicht sehen.

Vor etwa drei Wochen begannen bei mir Albträume. Jede Nacht. Ich träumte meine Tochter wäre von einem Auto angefahren worden, oder jemand hätte sie entführt. Es lief immer darauf hinaus, dass sie tot war.
Vor einer Woche dann fand ich in meinem Briefkasten eine gerichtliche Vorladung, in der mich mein Ex auf Umgang mit dem Kind verklagt.
Das Verfahren ist noch am Laufen.
Fast sofort fielen mir diese Träume ein.
Jetzt weiss ich, dass sie eine Warnung an mich waren. Leider konnte ich sie erst jetzt deuten. Ich bin fest überzeugt, dass diese Träume mit den jetzigen Vorfällen in Verbindung stehen.
Ich werde alles tun, damit es meiner Tochter gut geht und in Zukunft mehr auf meine Träume, meine Intuition achten...
Mia / Juni 06
Hallo,
Ich wollte euch auch mal erzählen, was mir vor einiger Zeit passiert ist !!!

Es war Abend ich und mein Freund lagen im Bett und haben fern geschaut. Dann haben wir beschlossen den Fernseher und das Licht aus zu machen. Ich konnte irgendwie nicht einschlafen und wälzte mich hin und her, dann schaute ich meinen Freund an und sah plötzlich ein grausames Bild :
'Die Hälfte seines Gesichts sah tot aus und ich konnte auch sehen wie es am verwesen war, bis nur noch die Knochen zu sehen waren .'
Ich presste immer wieder meine Augen zu, doch als ich meine Augen wieder öffnete, kam dieses Bild immer wieder.
Ich war so geschockt, das ich einen Weinkrampf bekam, mein Freund nahm mich in den Arm und fragte mich was los sei, ich wollte es aber nicht sagen, da ich totale Angst hatte!
Aber er wusste, was los war. Er sagte: "Du hast ein schlimmes Bild gesehen, nicht wahr !?!?!"
Ich bekam noch mehr Angst und bat ihn, das Licht an zu machen. In dem Moment als er das Licht an machte, fing die grosse Uhr an der Wand an sich ganz schnell zu drehen und stellte sich wieder auf die richtige Uhrzeit !

Damals ahnte ich nur, was es bedeuten könnte, doch heute weiss ich warum das passiert ist !

Kurz nach diesem Ereignis, trennte ich mich von meinem Freund: Die Uhr - Die Zeit war abgelaufen - und: Das Gesicht - bedeutete das Ende.

Mir sind schon öfter solche kleinen Dinge passiert, aber das war das Heftigste, was ich bisher erlebt habe !

Und ich will allen sagen, die auch mal vor solchen Situationen standen, dass man davor keine Angst haben muss, da es nur Hilfestellungen sind, die uns gegeben werden!
Lizzsun / Juni 06
Hallo alle zusammen...
Ich hab mir einige Geschichten durchgelesen und erkenne meine eigene Situation in vielen Dingen darin...
Im März 2006 war ich in der 37. Woche schwanger von meinen Sohn Alexander...
Ich bin mit meinem Freund erst seit einem Jahr zusammen und es gab auch in der Zeit der Schwangerschaft viele unschöne Diskussionen zwischen uns, also die Beziehung stand ständig auf der Kippe, sodass ich nicht wusste, ob wir zusammen bleiben würden bis nach der Entbindung...
Ich hatte zu der Zeit einen seltsamen Traum, der auch nicht der einzige in meinen Leben bisher war. Ich träumte, ich würde unter einem halben Baumzelt im Wald liegen in der Nacht, mit einer weissen Decke zugedeckt und meine verstorbene Tante lag neben mir, und als sie aufstand und weg ging wurde es mir plötzlich kalt. Anschließend wollte ich auch weg von dort, doch dann stand plötzlich meine Mutti vor mir und sagte bleib da. Ich sagte zu ihr, sie soll mich doch bitte zu meinen Freund lassen, ich brauch Ihn jetzt und er fehlt mir. Ich konnte an Ihr vorbei gehen durch den dunklen kalten Wald und kam vom Wald heraus an ein dreistöckiges Gebäute, ich hatte die Decke immer noch bei mir. Als ich das Gebäute betrat ging ich in den ersten Stock und fragte an einer Rezeption nach meinen Freund, doch der Herr der dahinter stand sagte nur, es ginge jetzt nicht, dass ich zu ihm kann, da er einen Musik-Auftritt hat. Ich fing an zu weinen und ging bis ans Dach von dem Gebäute. Und als ich oben an kam, sah ich viele Leute in der Sonne liegen. Dann hörte Ich die Stimme meiner kleinen Schwester wie sie mir zurief: "er ist hier..." Sie hat mir im Traum geholfen, zu ihm zu kommen... doch ich weinte immer noch...
Und darauf hin bin ich aufgewacht... mir war bitterkalt als ich wach geworden war, und ich hatte Tränen im Gesicht, Ich kuschelte mich ganz fest an meinen Freund heran und flüsterte ihn ins Ohr: "Ich liebe Dich..."
Einen Monat später nach diesem Traum, am 19.04.06 hatte ich vormittags meine Mutti angerufen, ob Sie zur Kontrolluntersuchung mit ins Krankenhaus käme, und Sie sagte ja.. Ich hatte in der Zeit schon Wehen, nur ich merkte sie nicht. Ich bin nach der Untersuchung noch mal nach Hause gefahren, obwohl die Hebamme meinte, ich soll da bleiben, das Baby könnte jederzeit kommen. Doch ich sagte ihr, das geht nicht, da ich meiner großen Tochter versprochen hatte, sie vom Kindergarten abzuholen...
Also ging ich wieder heim. Meine Mutti blieb bei mir, da sie Angst hatte, es könnte was passieren. Ich rief auch meinen Freund an und erzählte ihm von den Wehen und dass ich ab Nachmittag wieder ins Krankenhaus müsste. Er kam auch gleich zu mir nach Hause, kaufte unterwegs auch noch Einiges für mich ein - Obst, zu trinken, zu naschen und auch Zeitschriften und Zeitungen.
Die Zeitungen waren für ihn wichtig, da er wollte, dass, wenn sein Sohn mal groß ist, er alles liest, was am Tag seiner Geburt geschah. Als ich dann meine Tochter geholt hatte, hab ich sie noch zu meiner Tante gebracht. Und dann ging's ab ins Krankenhaus. Ich spürte immer noch keine Wehe. Meine Mutti wollte alleine nach Hause fahren und wünschte mir noch alles Gute. Als wir endlich im Kreißsaal waren, meinte die Hebamme zu uns: "Ihr kleiner Sohnemann kommt noch am hellen Abend zur Welt" - und sie würde so lange da bleiben bis er da ist, auch wenn sie schon Feierabend hätte. Nach ca. einer Stunde. ging vom Kreißsaal die Türe auf und meine Mutti kam herein, sie erzählte uns, sie hätte außen vorm Krankenhaus gestanden und zwei Zigaretten geraucht und einen Kaffee getrunken und hielt es nicht mehr aus, musste rein zu uns. Obwohl sie nicht mit dabei sein hätte dürfen, hat sie trotzdem niemand raus geschickt. Die Hebamme musste nachhelfen, da ich nach drei Stunden die Wehen immer noch nicht spürte, der Muttermund war zwar schon zur Hälfte offen, aber es tat sich nichts weiter. Sie hatte die Fruchtblase aufgestochen und mir ein wehenförderndes Mittel gegeben - und dann nach nur ca. einer halben Stunde fingen die Presswehen schon an, es tat höllisch weh.
Ich hatte ca. 1 1/2 Std. gebraucht bis der Kleine auf die Welt kam. Mein Freund und meine Mutti waren eine große Stütze für mich. Doch als der Kleine da war und er schon bereits fertig war mit allem, löste sich bei mir die Plazenta nicht mehr, sie blieb fest drin, ich verlor in der Zeit schon bis zu 2 1/2 Liter Blut, die Hebamme rief schnell einen Arzt. Ich musste in den OP, mein Körper zitterte vor Schmerzen und Kälte und ich hatte Angst zu verbluten - denn es bestand tatsächlich die große Gefahr, dass es passieren könnte.
Ich hatte meinen Traum meiner Mutti und meinem Freund vor der ganzen Geschichte schon erzählt und wir hatten alle drei Angst. Die OP ging zum Glück gut aus. Und genau zu diesem Wochenende hatte auch mein Freund einen Musikauftritt.

Ich empfand den Traum als Warnung im Nachhinein. Die weisse Decke war die Krankenhausdecke, meine Tante war der Schutzengel, und meine Mutti musste dabei sein, damit mein Freund auch eine Stütze zu der Zeit hatte.... Und meine Schwester zeigte und erklärte mir auch später, wie sehr er mich liebt und öffnete mir die Augen.... Mein Traum lief nicht genau so ab wie es war, doch die Zeichen waren da...
Wir wollen sogar bald heiraten und dem Kleinen und mir geht zum Glück sehr gut.... Wir sind berreits eine sehr glückliche Familie.... Man sollte doch ab und zu seine Träume nicht als sinnlos wegstecken... meiner war ein Zeichen das alles gut wird - dass aber auch für kurz noch eine schwierige Zeit da sein würde...
Alex / Juni 06
Ein seltsamer Anruf

Mein Großvater litt an Alzheimer und Parkinson, was aber von mir und meiner Großmutter unbemerkt blieb. Vor sieben Jahren
wurde er seltsam und unberechenbar. Doch sein Verstand blieb bis zum November 1999 glasklar. Dann verschlechterte sich sein Zustand dramatisch und nach nur zwei Wochen erkannte er nur noch mich und meine Großmutter. Als er versuchte, meiner Großmutter wehzutun, weil er dachte, sie wäre ein Einbrecher (die beiden waren fünfzig Jahre lang verheiratet), wurde uns klar, dass es so nicht weitergehen konnte, und wir wiesen ihn schweren Herzens ins Krankenhaus ein. Das war zwei Tage vor Weihnachten. Eine Woche lang hörten wir nichts besonderes von den Ärzten, doch am neunten Tag im Krankenhaus versuchte mein Großvater den Pflegern zu entwischen und aus dem Krankenhaus zu fliehen. Daraufhin wurden ihm Beruhigungstabletten gegeben. Scheinbar hat sein Organismus diese Belastung nicht mehr vertragen, und kurz nach Neujahr fiel er in einen Dämmerzustand. Die Ärzte sagten, dass er nie wieder aufwachen würde. Und jetzt kommt der seltsame Teil:
Vier Tage nach diesem tragischen Ereignis bekamen wir einen Anruf. Mein Großvater (!!) sprach!! Er sagte mir, dass ich mir keine Sorgen machen, mich um meine Großmutter kümmern und nicht weinen soll. Wir sprachen zehn Minuten lang, danach war das Telefon tot. Die letzten Worte meines Großvaters waren: "SIE sind schuld"...

Am nächsten Tag ging ich ins Krankenhaus und bekam vom Chefarzt zu hören, dass mein Großvater nicht mal gezuckt hatte. Er war nicht aufgewacht. Zehn Minuten später erzählte mir eine Krankenschwester, dass ein Praktikant meinem Großvater statt einer halben Tablette zwei ganze gegeben hatte und er deshalb einen Kollaps erlitten hatte. Er schlief also so tief, dass sein geschwächtes Gehirn es nicht mehr fertigbrachte, ihn zu wecken.
Doch woher war der Anruf gekommen? Ich weiß bis heute nicht, wie das möglich war, aber mit diesem Telefonat hatte sich mein Großvater von mir verabschiedet. Er starb sechs Wochen später an einer doppelten Lungenentzündung, ohne noch einmal aufgewacht zu sein. Meine Großmutter erzählte mir später, dass sie, als sie das letzte Mal bei ihm gewesen war, sicher war, dass er sie verstand: Er hatte geweint.

Noch heute sehe ich ihn oft durch unseren Keller schleichen, nur ein Schemen, der vor dem Heizkessel stehen bleibt, dann auf mich zukommt und lächelt, als ob er sagen wollte: "Alles in Ordnung". So, wie er es immer tat. Seit meiner Geburt.
Iris / Juni 06
Es war 1981.
Meine Oma mütterlicherseits, welche uns über unsere Kindheit betreut hatte, lebte nun bei einer anderen Tochter, in einem Dorf. Seit einem viertel Jahr war sie erkrankt, und wurde zunehmend pflegerisch betreut. Bei unserem letzten Besuch mußte ich das Zimmer verlassen, ich war sehr traurig. Später sagte ich zu meiner Mutter: Oma wird bald sterben. Zirka drei Wochen später wurde ich Sonnabendnacht spontan wach und mußte an meine Oma denken. Am Montag erhielten wir ein Telegramm. Unsere Oma war verstorben, im Telegramm war kein Sterbedatum angegeben. Ich sagte zu meiner Mutter: Oma ist schon länger tot. Sie war in der Nacht vom Sonnabend auf den Sonntag verstorben.

Als mein Vater verstarb war es ähnlich. Spontan während seines Abschiedes vom Leben dachte ich an ihn. Urplötzlich ohne irgendeinen Anlaß sah ich ihn vor meinem geistigen Auge. Meine Eltern leben 200 km von mir entfernt und ein Kontakt bestand unregelmäßig aber beständig. Mein Vater ist mit dem Auto verunglückt.
Lothar de Decker /Mai 06
Präkognition - Vorauswissen des Todes von Vater und Mutter

Mein alter Vater war durch eine Rippenfell- Entzündung ans Bett gefesselt, von der er sich nicht mehr erholen sollte. Er schien zu spüren, dass die Zeit des Abschieds gekommen war. Eine Versöhnung zwischen uns beiden hatte eine schwere Last von seiner Seele genommen.
In diesen Tagen - zwischen Hoffen und Bangen im Hinblick auf seinen Gesundheitszustand - hatte ich eines Nachts einen seltsamen Traum. Mein Vater, der einen Pyjama und einen Morgenmantel trug, wollte in einen abfahrbereiten Omnibus steigen, verpasste diesen aber. Direkt vor seiner Nase schloss sich die Tür und das Fahrzeug fuhr ohne ihn ab.

Die wahre Symbolik des Traumes offenbarte sich eine Nacht später, in der mein Vater tatsächlich verstarb. Der Traum war ein Hinweis auf den unmittelbar bevorstehenden Tod, der anzeigte, dass diese letzte Fahrt - die Reise ins Jenseits mit dem "Omnibus" (lateinisch "für alle") - noch nicht erfolgen würde, aber unmittelbar bevorstand. Die Bekleidung hatte zudem einen Bezug auf den Zeitpunkt des Ablebens. Mein Vater war in den frühen Morgenstunden verschieden, also zwischen Nacht (Schlafanzug) und Morgen (Morgenmantel).
Ein paar Stunden nach dem Tod meines Vaters erzählte mir ein Freund, mit dem ich damals zusammen wohnte, dass sein Wecker um 3 Uhr 35 stehen geblieben sei, obwohl er gerade erst die alte Batterie durch eine neue ersetzt hätte.

Ich fuhr dann zu meinem Vater, nahm Abschied von ihm und kehrte alsbald zu meinem Freund zurück. Er teilte mir sogleich mit, dass ein erneuter Batteriewechsel nicht notwendig gewesen sei, denn als er am Abend einen solchen vornehmen wollte, lief der Wecker bereits wieder.
Erst später erfuhr ich, dass mein Vater laut Totenschein um 3 Uhr 30 verstorben war, aber den ganz genauen Zeitpunkt (3 Uhr 35) hatte er mir bereits vorher auf okkultem Wege mitgeteilt.


Von einem ähnlichen präkognitiven Erlebnis kann ich hinsichtlich des Todes meiner Mutter berichten.
Sie verbrachte die letzten Tage ihres Lebens in einem Krankenhaus. Eines Nachts gegen 2 Uhr 15 hörte ich eine weibliche Stimme laut und vernehmlich meinen Namen rufen. Ich erinnerte mich an den Tod meines Vaters und merkte mir daher den Zeitpunkt dieses Stimmenphänomens. Mit einem Arzt des Krankenhauses hatte ich vereinbart, mich sofort zu informieren, wenn mit dem Dahinscheiden meiner Mutter zu rechnen sei. Eine telefonische Benachrichtigung erfolgte jedoch erst eine Nacht später - kurz vor 2 Uhr 30. Der behandelnde Arzt teilte mir mit, dass meine Mutte etwa 10 Minuten zuvor eingeschlafen sei.
So hatten mir meine Eltern jeweils genau 24 Stunden vor ihrem Tod den genauen Zeitpunkt ihres Ablebens mitgeteilt und ich kann bezeugen, dass derartige Phänomene, von denen immer wieder berichtet wird, tatsächlich existieren.

Interessant in diesem Zusammenhang dürfte sein, dass ich schon zu Lebzeiten meiner Eltern von diesen und ähnlichen okkulten Phänomenen berichtet hatte, sie aber als Agnostiker meine Anschauungen stets belächelt hatten. Vielleicht wollten sie mir auf diesem Wege zu verstehen geben, dass es ein Leben nach dem Tod gibt. Meine Mutter hat in einer späteren Traumvision diese Ansicht bestätigt.
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