Oanas Sammlung unerklärlicher Ereignisse

Oanas Sammlung merkwürdiger Geschichten ---> Macht alle mit - dann bleibt es spannend!


Remigija / März 07
Es fing vor 2 Jahren an, daas ich das Gefühl hatte beobachtet zu werden... dazu kam dann dieser intensive herbe männliche Geruch, der mir dann nicht mehr aus der Nase geht... Ich habe das Gefühl es ist jemand bei mir... nur wer sollte das sein? Anfänglich war es sehr unheimlich, aber mittlerweile komme ich damit zurecht... aber wer oder was ist das?
Es kann der größte Sturm draußen sein - dieser Geruch geht mir durch die Nase als würde ich in einem Raum ohne Fenster stehen...

Vielleicht gibt es hier jemanden, der mir da weiter helfen kann... was das sein könnte...
Jörn / März 07
Eine Odyssee

Ich habe die vielfältigsten Stimmen gehört, oder hatte auch den Eindruck so etwas wie Stimmen zu vernehmen, manchmal aber so laut, als ob jemand neben mir stehen würde. Manchmal habe ich auch ganz brillant klare optische Halluzinationen gehabt, wo ich Personen und Orte sah.
In einer modernen Sprache hatte ich nach Aussage der Ärzte eine paranoid-halluzinatorische Psychose mit ausgeprägter Wahnsymptomatik.
Weil der Wahn sich seit Mai 2001 auf exzessiven Goa-partys und durch synthetische und halluzinogene Drogen langsam anbahnte, hat er entsprechend gedauert, war stark ausgeprägt und von komplexem Gefüge. Goa ist eine moderne Musikart mit vielfältigen, schnellen Rhythmen und Geräuschen, die bemerkenswert psychogen wirken.
So hat sich durch einige Faktoren, z.B. meine Isolation oder anderer Sorgen, die durch meinen Drogenkonsum ausgelöst und unterhalten wurden, ein echter Wahnsinn mit Verfolgungs- und Größenwahn gebildet, und der Umgang mit esoterisch eingestellten Personen und Büchern solcher Art, sowie der ekstatische Goatanz erwirkten ihr übriges. Im laufe der Zeit war ich davon überzeugt, daß das Hören der Stimmen und der ständigen Kommentare zu meinem Handeln eine Art Geistbegabung, durch Drogen mir erst richtig ermöglicht, und von real existierenden Personen ausgesandt seien, die "geistbegabt"; sind. Ich bin während der Psychose in eine Art Beziehungsgeflecht imaginärer Personen geraten. Der Gedanke an Telepathie, telepatischen Fähigkeiten und Besessenheit ließ mich nicht mehr los. Was ich auch erlebte und dachte oder las richtete sich auf derartige Inhalte, meine Fähigkeit wertfrei und unvoreingenommen zu denken grenzte sich zunehmend ein. Ich habe sehr wenig erzählt, vor allem weil ich mich später schämte von "Geistern"; heimgesucht, besetzt und benutzt zu werden.
Im normalem Dasein eher belanglose Dinge oder Vorgänge wurden immer öfter zu besonderen Auffälligkeiten, denen von mir eine besondere Bedeutung beigemessen wurde. Meine Wahrnehmung war verstärkt selektiv. Dabei häuften sich nach meinem Eindruck auch gewisse Vorahnungen, die sich scheinbar einige Zeit später, das konnten Minuten oder Tage sein, auf wundersame Weise bestätigten.
Ebenso gab es verwunderliche Zufälligkeiten oder sozusagen Gleichzeitigkeiten, die bemerkenswert gehäuft vorkamen. Informationen, die keine Kausalität besaßen, erschienen mir oft unter einem anderen Blickwinkel mit besonderem, neuen Sinn und Aussagekraft. Nach der Lektüre einer Umschreibung des Phänomens der Synchronizität war mir klar, das etwas gravierendes über mich hereingekommen sein müßte, ich erlebte fortlaufend was dort beschrieben war. Die selektive Beachtung von Wortfragmenten und auch Worttauschungen in Schriftzügen rückten deren Inhalt entweder in ein völlig anderes Licht, oder sie wirkten als sinnvolle Ergänzung meiner Gedanken. Das betrachten der Kürzel von Autokennzeichen erzeugte Geschichten und scheinbar sinnvolle Beiträge. Es gab für mich keinen Zufall mehr, alles schien einem weit vorher festgelegten Plan zu unterliegen. Bestätigend dafür war für mich zum Beispiel auch der Versuch der Astrologie, einem universalen Muster eine gewisse Deutlichkeit abzugewinnen, und Vorausschau zu betreiben.Ich erachtete diese Erlebnisse als gezielten Hinweis, Einblick in eine okkulte Welt zu bekommen, oder als Fingerzeig der "Mitbeteiligten";. Diese Vorgänge bestärkten meine Vorstellungen und Wahnideen sehr. Inhalte des Unterbewußten schienen sich Bahn zu brechen, und mußten konform zu den Wahnideen interpretiert werden. Das ist die schulmedizinische Interpretation dieser Effekte.
Meine Wahrnehmung war mit der Zeit zunehmend geschärft, obwohl sich meine Gedanken meist nur noch auf meine Wahninhalte fokussierten.
Auf den Goa-Festivals bemerkte ich einige Gruppen, die sich stundenlang meditativen oder ekstatischen Zuständen gemeinsam hingaben, und etwaige religiöse, esoterische und archaische Glaubenslehren vertraten. Es gab zum Beispiel welche, die alte Indianerriten praktizierten, oder Riten mit Blutopfern.
Sie saßen unter anderem schweigend beieinander, mit amüsiertem und geselligem Gemüt, und schienen sich doch zu verständigen. Unterschiedlichste Symbole und Relikte spielten eine Rolle.
Diese Personen würden sich in Gilden oder Logen versammeln, und später meinte ich, das aus den unterschiedlichsten religiösen, und damit auch den konventionellen Kirchen, oder esoterischen Vereinigungen jeweils einige mit solch telepatischen Fähigkeiten befaßt sind, und sich um fragwürdige "Glaubensbrüder"; bemühen. Sie würden diese prüfen und später entsprechenden okkulten oder anderen Gruppen zuführen und bekannt machen. Jeder dieser Vereinigungen ordnete ich mit Hilfe von esoterischer Literatur und vom Hörensagen bestimmte Philosophien zu, die alten Sagen und Mythen entlehnt waren. Ich meinte, diese Gruppen würden sich unter anderem in christliche und vorchristliche, oder auch ganz unabhängig von religiösen Hintergründen, unterscheiden. Alle diese Vereinigungen schienen eine große, dem normalen Leben verborgene Gesellschaft zu bilden, die nur den "geistbegabten";, oder denen mit Meditation, Kontemplation, esoterischen Praktiken oder aber Drogen erweiterten Bewußtseinszuständen offenbar war. Es war als ob sich untereinander viele weitgehend bekannt waren und auch zusammen agierten.
Die christlichen Gruppen schienen mit höheren moralischen Werten zu arbeiten, der "Umgang"; mit ihnen hatte etwas ruhiges, würdevolles und heiliges.
Ältere Stimmen von Frauen und Männern, aber auch jüngere von liebenswertester Art begleiteten mich. Die Überzeugung daß es sich hierbei um die in der Bibel und anderer Literatur beschriebenen Engel, Geister oder Dämonen handelte, ließ nicht lange auf sich warten.
Ich sei jetzt nur für einige Zeit "unter dem Gesetz"; und werde geprüft, dachte ich, und würde dann in den Kreis dieser besonders Begabten, die zum Teil von mir nach einer Weile mit Namen benannt wurden, aufgenommen. So kam der Aspekt des Größenwahns in meiner Psychose zum Ausdruck. Ich bekam häufig den Eindruck, diese "Versucher"; würden sich mit mir oder natürlich auch anderen zu identifizieren suchen, um eine Art Bekenntnis ablegen zu können das sie auch für Ihre eigene Entwicklung brauchten, eine Art Affirmation.
Ich meinte diesen Vorgang des Bekenntnisses durch gewisse Wortfragmente verfolgen und nachvollziehen zu können. Unterschiedlichste Stimmen wiederholten bestimmte Wortlaute der Reihe nach und schienen mir dadurch spezielle Anerkennung zukommen zu lassen. Nach geraumer Zeit schien dieser Vorgang beendet und Gedankenflut und -eingebung begannen erneut, was selten ohne stillen Kommentar meinerseits vonstatten ging. Dieser ständige Zwang sich rechtfertigen und "still"; etwas kommentieren zu müssen erwies sich nach einiger Zeit als der wohl anstrengendste und grausamste Aspekt dieser "Besessenheit";.
Tatsächlich haben sich auch echte, herzliche Beziehungen zu diesen imaginären Personen entwickelt, jedenfalls mit denen meiner Meinung nach "guten";. Ich hatte den Eindruck, beim Lesen von irgendwelcher esoterisch oder religiös gefärbter Literatur, oder vor allem beim Lesen der Bibel, ständig liebevoll belehrt und berichtigt zu werden, und es Taten sich theoretische Abgründe auf, von denen ich nicht zu träumen gewagt hatte, die aber bei normalem Dasein untergeordnete oder keine Rolle spielen.
Ich habe viel gelernt, in Büchern über Psychologie zum Beispiel. Und das in der Bibel sehr viel über Psychologie steht, wenn es nicht sogar die erste Buchsammlung über Psychologie ist, so dachte ich.
Meine Gedanken kreisten um religiöse, esoterische, paranormale, naturwissenschaftliche und psychologische Aspekte. Auch Hinweise auf alternative Medizin aus entsprechenden Quellen nahm ich begierig auf.
Alles was ich erfuhr, setzte ich in theoretischen Zusammenhang mit Telepathie, Geisterfahrungen und Besessenheit, ich wähnte so Regeln und Strukturen in der vermeintlichen Geisterwelt zu erkennen. Die Idee mit anderen Personen ohne Verfälschung und wahrhaftig verbunden zu sein, also zu kommunizieren ohne zu täuschen oder etwas vorenthalten zu können, faszinierte mich sehr.
Ich hatte viele verschiedene Einsichten, teilweise wochenlang über das Leben und Wirken und Bedeutung von biblischen oder weltlichen Gestalten, was mich sehr zufrieden und glücklich machte. Jedenfalls begann ich diese imaginären Personen richtiggehend zu lieben und zu schätzen, ich hatte zeitweise auch den Eindruck sehr willkommen zu sein, in diesen Sphären.
Ein Leben mit diesen Stimmen hatte ich mir so durchaus als angenehm vorstellen können. Aber es gab da auch noch die "bösen";.
Sie schienen im Gegensatz zu den "guten"; nichts und niemandem verantwortlich zu sein. Ich gewann den Eindruck, es hier mit vorchristlich -, oder antichristlich - und archaisch geprägten Gruppierungen zu tun zu haben. Es war so als ob bei ihnen eine strenge und komplexe Hierarchie vorläge, und die unteren Ränge den oberen, privilegierteren und mächtigeren zuzuarbeiten und zu dienen hatten.
Die Kommentare und auch Aufforderungen der niedrigeren Ränge beschränkten sich auf kurze, wenige Laute und Silben, teilweise undeutlich und mit meinerseits mehr Interpretationsmöglichkeiten, während ich aus den oberen Ebenen meistens ganze, deutliche aber mehr verhallende Sätze vernahm. Diese hatten scheinbar eine größere Distanz zu mir, es gab einen respektvolleren Umgang mit ihnen, was ich auf einen erfahreneren und gehobenen Status in ihrer Ordnung zurückführte. Auch das einzelne Individuum erschien hier bedeutungsloser.
Ich hatte den Eindruck, das sie in einer Art Wettbewerb um mich mit der Gegenseite lägen, und alles daran setzten meinen Kontakt zu den "guten"; zu vereiteln oder so etwas wie zu neutralisieren suchten. Es bildete sich auch eine Beziehung zu diesen, und die war von mir aus ebenfalls voller Respekt gestaltet, denn sie schienen mir noch mehr Einblicke in die Abgründe des Menschen und der Welt zu verschaffen als irgendwer sonst. Sie erschienen sehr abgeklärt. Sie erschienen als sehr übermächtig, und so als ob sie ihre Sympathien für Menschen zwar hätten, diese aber aus Prinzip wegen ihrer Unvollkommenheit doch verachteten und haßten.
Mich schienen sie zu mögen, dachte ich, denn ihre "Kommentare"; waren teilweise atemberaubend logisch, schlüssig und einsichtserweckend und scheinbar freundlich gesinnt. Sie waren aber irgendwie verkommen und ordinär und legten gern die Finger in offene Wunden. Und sie waren auch drohend und zeugten mir einstweilen von ihrer Macht und Gewalt. Sie ließen mich nicht zur Ruhe kommen und klagten mich an oder sie belustigten sich scheinbar. Es war alles sehr vielfältig.
Ich glaubte, als Werkzeug benutzt zu werden, damit meinen Widersachern so etwas wie Wahrsagen, Voodo, Zauberei, Hellseherei, Beschwörung und anderer okkulter Praktiken gelang.
Mein Befinden war während dieser " Kontakte"; immer irgendwo zwischen totaler Verzückung, Freude und größtem Erstaunen, und großer Angst und Entsetzen angesiedelt.
Ich meinte auch zu bemerken, das andere Mitmenschen von diesen Transpersonalen, wie ich sie nannte, das ist ein Begriff aus der Psychologie und Esoterik, gezielt beeinflußt werden, ohne das die Betroffenen irgend etwas merkten, nur ich hörte die entsprechenden Eingebungen und Kommentare, just in dem Moment oder sogar einen Augenblick zuvor.
Zum Beispiel wurde ich auch darauf aufmerksam wenn jemand stolperte oder hinfiel, beispielsweise Kinder, gerade scheinbar einen Moment vorher, was ein atemberaubender Umstand war, mit einem passenden Kommentar wie zum Beispiel "schau mal hier lang";. Oder es gab Aufforderungen wie: "jetzt hör mal das"; oder "hör hierlang";, und auch "denk mal an das Prinzip Sicherheit"; und "mach mal rechts- links";.
So etwas wurde von mir ständig erlebt. Ich war der Überzeugung, das sämtliche, auch physische Körpervorgänge, auf gezielte Art und Weise von diesen Transpersonalen beeinflußt werden konnten, so würden Eingriffe in die Anteile für Motorik zum Beispiel zum straucheln der von mir beobachteten Menschen führen. Oder ich habe bei mir oder Anderen so etwas wie per Imperativ herbeigeführte Vergeßlichkeit erlebt, in dem ich "vergiß"; oder "vergiß das"; hörte, oder "das lässte jetzt mal sein";. Wie in einem spannenden Traum, und es war sehr anstrengend. Ich konnte mein Erleben nicht mehr beeinflussen, regulieren oder gar beenden.
Wir Menschen würden je nach Bewußtseinslage und Veranlagung von einem individuellen Anteil aus dem sogenannten kollektiven Unbewußten tangiert, und mehr oder weniger fehlerhaft verarbeiten und interpretieren, und ich meinte so unter Anderem Unterschiede zwischen Schizophrenie, und Besessenheit oder Telepathie feststellen zu können. Ich hielt mich für gesund und lediglich durch dazu befähigte Personen beeinflußt und benutzt. Gestützt haben sich meine Annahmen mit den Ausführungen in der Bibel, wo es zum Beispiel auch um Beschwörungen, Geisterkult, Besessenheit und Opferungen geht, um feindliche Gesinnungen oder Anfechtungen.
In Gesprächen mit Anderen ging es mir meist gut, es war meistens "ruhig";, manchmal aber hatte ich den Eindruck, es seien Dutzende von "Geisteswesen"; anwesend.
Zu allen Eindrücken gesellte sich schließlich auch die klassische Idee, genügend Hinweise für eine bevorstehende epochale Wende in der Gesellschaft zu erkennen, wobei ich dachte dieser Okkultismus würde zunehmend bekannter, die "Heiligen"; würden nicht zuletzt durch den Kontakt zu mir dafür sorgen, und eine Parallele zur telepatischen Welt sei die Entwicklung des Internets oder des Mobilfunks, und ich könnte jederzeit derartige parallelen Vergleiche aus der Wirklichkeit zur Bestätigung meiner Vermutungen heranziehen, und umgekehrt.
Ich habe sogar ein Paar Tabletten gegen Halluzinationen und Wahnideen eingenommen, aber die hatten eine sagenhafte Auswirkung auf meine Motorik in den Beinen, so daß ich kaum noch laufen konnte. Meine Beine waren schwerfällig wie Blei. Nach einem Tag habe ich die nicht mehr genommen, statt dessen weiter halluzinogene Drogen, also Marihuana und Haschisch genommen.
Zu dieser Zeit habe ich mir ein Zehnerband von C.-G. Jung, einem Psychiater aus der Mitte des letzten Jahrhunderts, von meinem letzten Geld gekauft. Für mich hochinteressant, es ging unter anderem auch um esoterisches und Okkultismus.
Ich meinte, ganz viele Parallelen in der Bibel und anderen Lebensbereichen zu erkennen.
Die Geister, die ich rief, weil ich ja schon immer neugierig war, wurde ich nicht mehr los. Sie kamen und gingen wann sie wollten.
Zuerst bin ich diesen "Widersachern"; höchst geduldig und auch willig entgegnet. Irgendwie schienen wir voneinander zu profitieren, alles schien spannend und lehrreich. Die gesamten 42 Monate, die diese "Reise"; dauerte, dachte ich, es wäre im nächsten Moment vorbei, was von hier aus für mich einer der bemerkenswertesten Umstände ist. Aber irgendwann war diese Odyssee eine einzige Tortur.
Ich war in einem ständigen, zwanghaften Dialog mit den imaginären Personen, ich hatte oft über mehrere Wochen wirklich keinen Moment, keine Sekunde der Ruhe und Eigenheit mehr.
Ständig war da jemand, der mich versuchte, und auf irgendeine Probe zu stellen schien. Die Möglichkeit, mein Leben und Tun im Einklang mit der Realität zu gestalten, und vernunftbegabt zu denken und handeln, schwand mehr und mehr. Irgendwann war ich nur noch ein gequälter Mann, ein Häufchen Elend ohne auch nur den geringsten Moment der Ruhe. Oft habe ich mich wie in eine Arena versetzt gefühlt, wo ich unter totaler Kontrolle, und jeder Gedanke diesen "Personen"; offenbart war. In intimsten Situationen waren scheinbar kleine Gruppen dieser Mächte zugegen. Das war die schlimmste und kräftezehrendste Zeit meines Lebens.
Ich schämte mich sehr, so "besetzt"; zu sein, deshalb verlor ich so gut wie kein Wort über meine Welt. Ich wollte dem ganzen ja sogar noch was gutes abgewinnen, da waren ja auch anfangs diese schönen und spannenden Erlebnisse, und diese vielen Einsichten, auch um Christus.
Das meiste was ich sah habe ich übrigens alles irgendwie wieder vergessen, es ist unwichtig geworden oder in weite Ferne gerückt, übrig blieb nur noch wenig. Heute ist mir das ganze esoterische Thema fremd, ich bedauere daß ich mich auf so etwas so intensiv einlassen konnte.
Das Phänomen der Abspaltung und verselbständigenden Wirkung unverarbeiteter Anteile des persönlichen Bewußtseins ist für mich in langer Zeit durch ausgiebige Reflexion an mir selbst geläufig geworden.
Schwierig für mich ist die Tatsache, daß es viele sozusagen gleichgesinnte Menschen gibt, mit gleichen Ideen und gleichem Erleben. Diese alle für krank zu halten gelingt mir nicht. Auch anerkannte Wissenschaftler wie C.-G. Jung beschreiben metaphysische und paranormale Aspekte der Psyche. Es gibt sicher viele Wahrheiten außerhalb der normalen Wahrnehmung des Menschen. Religiosität beinhaltet ebenfalls für Andersdenkende Unglaubliches. Allerdings habe ich gemerkt, dass man Glaubenden auch oftmals Gedanken mit Wahninhalten unterstellen kann.
Es mag an der unterschiedlichen Sprache der einzelnen Disziplinen in den Wissenschaften liegen, daß vieles im Verborgenen bleibt oder Mißverständnisse aufkommen und es zu psychischen Erkrankungen sowie Wahnideen und Radikalismus kommt.
Und wäre ich mit meinen Eindrücken nicht so allein gewesen, und hätte ausreichend Rückmeldung in entsprechendem Umfeld gehabt, könnte ich heute vielleicht von einer durch Drogen induzierten Episode meines Erlebens sprechen, ohne Ausbildung eines solch ausgefeilten, diffizilen Wahnsystems mit Psychose.
Ich bin zu einer völligen Ernüchterung gekommen, keine Drogen mehr, was die Tür zur Welt der Geister innerhalb von wenigen Wochen plötzlich völlig verschlossen hatte.
Ich habe jetzt einen anderen, nüchterneren Glauben als vor diesem "Gericht";.
Schön, das es vorbei ist.
--> Zu dieser Geschichte gibt es einen
Kommentar von 'Zwischen den Welten'
Kaiserinh / März 07
Im Jahr 2001 suchte ich nach einem Nebenjob und las eine Anzeige eines Geschäftes, welches jemanden suchte. Ich vereinbarte einen Termin und kam pünktlich. Man legte mir einen Personalbogen vor, den ich anfangs gar nicht, und später nur widerstrebend halb ausfüllte. Weil ich mir dachte, noch hat der Chef sich nicht blicken lassen, und ich soll schon alles preisgeben.
Ich wartete 20 Minuten, der Chef kam nicht. Ich zerriss den Personalbogen und nahm ihn mit, ohne dem Personal Bescheid zu sagen, ging ich. Ich hatte kein gutes Gefühl.
Im Jahr 2003 suchte ich eine Fixanstellung, das besagte Geschäft suchte jemanden fix. Ich bewarb mich für die Stelle und bekam sie sofort.
Allerdings war ich von Anfang an ständig müde, sobald ich das Geschäft betrat. Die Mitarbeiter waren eine Katastrophe und ich sollte die Geschäftsführung übernehmen. Nach einem Monat kündigte ich, weil ich wußte, hier bin ich falsch, hier raubt man mir die letzte Energie.
Es kam nicht dazu, mein Chef wollte mich mit allen Mitteln behalten, sodaß ich einen Kompromiss einging, und teilweise in seinem Geschäft arbeitete, teilweise bei einer anderen Firma. Nach einem weiteren Monat verliebten wir uns. Ich kehrte ganz zurück und übernahm die Geschäftsführung. Wir lebten 2,5 Jahre wunderbar zusammen. Allerdings tat er immer geheimnisvoll, er lebte irgendwie nicht offen. Vieles blieb im Dunkeln.
Anfang Mai 2006 verschwand er spurlos, nachdem er noch ein völlig normales Telefongespräch mit mir geführt hatte. Es war das letzte Telefongespräch das er von seinem Handy führte. Er kam nicht wieder. Seine Firma wurde aufgelöst, das Rätsel um sein Verschwinden ist bis heute nicht geklärt.
Jetzt weiss ich, warum ich bei meinem ersten Besuch in seiner Firma so ein ungutes Gefühl hatte. Diese Episode hätte fast mein Leben zerstört.
Eigentlich suche ich jemanden, der Licht in dieses absolute Dunkel bringen könnte.
Denn wir beide sind noch nicht miteinander fertig!!!
Dana / Februar 07
Es ist ziemlich merkwürdig, aber wenn ich mir etwas für andere Leute wünsche oder für diese Leute bete, dann geht es zu etwa 90% in Erfüllung. Wenn ich mir jedoch etwas für mich wünsche, dann ist es sicher, dass genau das Gegenteil davon passiert.
Oder wenn ich ganz spontan sage, etwas wird funktionieren oder du wirst schon wieder gesund werden, obwohl alles dagegen spricht, dann geschieht es auch.
Das Merkwürdige an dem ist, dass nur selbstlose Wünsche und Taten in Erfüllung gehen bzw. Erfolg haben.
Das ist jetzt kein paranormales Phänomen aber gibt einem schon zu denken - vor allem, weil die merkwüdigsten Sachen genau so eintreffen wie ich es gesagt habe, jedoch nur wenn ich daraus keinen Nutzen ziehen kann.

Naja es wäre schön wenn mir jemand sagen könnte warum das so ist, aber ich finde diese, ja ich nenn es Gabe, sehr nützlich und habe natürlich schon des öffteren Menschen damit helfen können.
Tony / Januar 07
Nach einer Beziehung, die mein Selbstvertrauen ziemlich angeknackst hatte, interessierte sich ein sehr hübscher Mann, den ich noch von früher kannte, für mich und es kam zu einem Date.
Wir sassen in meinem Stammbeisl und ich blickte, wie sicher vorher schon 1000 Mal, aus dem Fenster. Doch an diesem Abend sprang mir förmlich eine Häuserwand mit einer Werbeaufschrift ins Auge, welche unter anderem aus einem riesigen "NO" bestand.

NO - Nein, was vorher schon unbewusst da war, nämlich das Wissen, dass es mit diesem Mann keinen Sinn hat, wurde mir in dieser Sekunde vollkommen bewusst. Mir wurde klar, dass mich mit ihm seelisch überhaupt nichts verbindet und ich ihn nur missbraucht hätte, um mein angeknackstes Selbstvertrauen wiederherzustellen.
Doch das wollte ich ihm nicht antun und ich war sehr froh, dass ich mit Hilfe dieses "NO" noch rechtzeitig die Notbremse ziehen konnte.
Slush / Januar 07
Ich weiß gar nicht, wo ich beginnen soll! Schon seit meiner Kindheit ( ich bin jetzt 20) habe ich ständig Gedanken, die sich nur um den Tod drehen, ich kann manchmal nachts nicht schlafen, und wenn ich mich dann mit dem Kopf zur Wand drehe, hab ich automatisch einen Tod vor Augen!
Ich hatte immer Angst, dass meine Ratten sterben, und ich hatte ständig das Bild, wie ich meinen Motz zur Grabe trage, ich hab nachts geweint, und wollte diese Gedanken gar nicht, doch sie kamen jede Nacht, bis zu dem Tag, an dem es urplötzlich brutale Realität wurde!

Und seit dem Tod meiner Uroma im Jahr 2003, hab ich ständig das Gefühl, sie sei ständig bei mir, ich denke jeden Tag an sie, und manchmal wenn ich im Bett liege, fühle ich plötzlich ein Atmen an meinem Ohr, ich denke mir aber nicht viel dabei, weil ich ganz fest daran glaube, dass es meine Oma ist!

Es gab viele Ereignisse in meinem Leben, aber die alle aufzuzählen, ne - aber eins, und zwar mit meinem Kater:
Meine Schwester und ich waren alleine zu Hause, und ich war im Wohnzimmer und meine Schwester in Kinderzimmer, und mein Kater hat miaut und miaut, ich wusste nicht was ich machen sollte. Also habe ich ihn genommen und ins Schlafzimmer gesteckt, und ich war und bin mir bis heute ganz sicher, ob ich die Schlafzimmertür zugemacht hab. Auf einmal - ich gucke so zum Flur - und mein Kater läuft vorbei, ich rufe meine Schwester, wir gucken beide zur Schlafzimmertür und sie war zu, die Tür war zu, aber mein Kater stand plötzlich im Flur... also, wenn ich jetzt dran denke, kann ich heute nacht nicht schlafen :-D

mfg Vicky
Akasha / Januar 07
In meinem leben gibt es so einiges was ich echt komisch finde....
Aber zuerst mal das merkwürdigste überhaupt:
meine ganze familie hat so eine gabe wie ich sie auch habe - wir alle besitzen eine sehr gute menschenkenntnis, was ja noch nichts merkwürdiges ist, aber an meinem 13. geburtstag wurde ich in das so genannte familiengeheimnis eingeweiht....
Im prinzip ist es ja nichts ungewöhnliches, dass an einem geburstag gefeiert wird, doch an meinem geburtstag waren nur meine mutter, meine tante, meine oma, die 2 schwestern meiner oma und meine uroma, die extra angereist war, da. Alle erzählten mir dass es wichtig sei, was sie mir jetzt erzählen würden. Dass ich viel lernen müsste, wenn ich meine gabe akzeptiere. Ich wusste zwar nicht was auf mich zukommt, aber alles war so feierlich geschmückt und ich weiß auch nicht so genau.... ein gefühl überkam mich und man erzählte mir, dass meine familie (natürlich nur die frauen) so etwas wie moderne hexen sind.
Sie besitzen alle durch die bank eine gute menschenkenntnis, können leid und ungerechtigkeit nicht gut ertragen, haben alle ihre "heilmittel"....

Eines muss ich noch dazu sagen:
meine uroma schickte mir ein buch zu meinem 12. geburtstag (ich denke mal, weil sie eigentlich dachte, ich werde 13) und der schlüssel dafür passte erst nach meinem 13. geburtstag....
das hört sich alles soooo verrückt an und ich weiß, das mir einige nicht glauben werden, Aber ich hoffe, dass ich noch mehr "moderne hexen" hier finde. Auch leute mit visionen würden mir bestimmt weiterhelfen können, denn so manches mal haben sich träume so real abgespielt, dass ich dachte es ist wirklichkeit und später wurden sie wahr....
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